Startseite SpezialAusbildung Die Post ist einer der grössten Ausbildungsbetriebe der Schweiz

Die Post ist einer der grössten Ausbildungsbetriebe der Schweiz

von Redaktion Loginfo24

Die Schweizer Post ist einer der grössten Ausbildungsbetriebe in der Schweiz. Rund 2'000 junge Leute machen zurzeit eine Lehre in über 16 Berufsrichtungen. 80 Prozent der Lernenden bleiben nach dem Abschluss bei der Post. In Zeiten der Coronakrise ist es nicht selbstverständlich, dass so viele junge Leute nach der Ausbildung übernommen werden. Die Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz ist derzeit so hoch wie selten.

(Bern) Traumjob Logistiker, Automatikmonteurin oder Informatikerin? Wer einen dieser Berufe lernen möchte, ist bei der Schweizer Post an der richtigen Adresse. Mit über 16 Berufen bietet sie für Lernende eine grosse Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten. Die Post ist mit rund 2000 Lernenden einer der grössten Ausbildungsbetriebe in der Schweiz. Sie bietet jungen Menschen attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze – auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Sie ist jung, ambitioniert und gehört zum «Team Gelb»: Nadja Langenegger arbeitet konzentriert an ihrem Arbeitsplatz in Bern. Sie schreibt, plant, telefoniert, organisiert und koordiniert. Langenegger ist eine von rund 80 Prozent aller Lernenden bei der Post, die nach der Ausbildung bleiben wollte und eine Festanstellung im Konzern erhalten hat. Für die Sachbearbeiterin Immobilienwirtschaft ein Privileg: «Wenn man eine Anstellung an dem Ort erhält, wo man auch die Lehre gemacht hat, ist das sicherlich eine Win-win-Situation für beide Seiten. Ich persönlich habe die Post gekannt und wusste, worauf sie achtet – die Post im Gegenzug wusste, wer ich bin und wie ich arbeite.» Die Arbeit habe ihr zudem bereits in der Lehre sehr gut gefallen, weshalb sie sich auch sehr über die Jobzusage gefreut habe. Gerade in Zeiten von Corona sei sie zudem dankbar gewesen für die direkte Anschlussmöglichkeit. Denn aufgrund der Corona-Krise wird nach wie vor weniger rekrutiert und das Arbeitsklima in einigen Branchen ist von Unsicherheit geprägt.

Ähnlich sieht es bei Lars Bischhausen aus. Er hat im Sommer die Lehre als Informatiker bei der Post abgeschlossen und ebenfalls direkt in der gelben Welt eine Anschlusslösung gefunden. Auch er ist froh, dass er trotz der veränderten Arbeitsmarktsituation aufgrund der Corona-Krise lückenlos eine Anstellung erhalten hat.

Anzahl Lernende bleibt auf stabilem Niveau

Nicht ganz so einfach mit der Job-Suche hatten es Mitlernende von Langenegger: «Für viele Kolleginnen und Kollegen, die beispielsweise in kleineren Unternehmen ihre Lehre gemacht haben, war es sicherlich schwieriger, einen Job zu finden – beispielsweise wegen reduzierter Jobangebote aufgrund von Corona», sagt die 19-Jährige. Und auch Bischhausen weiss: «Einige meiner Berufsschulkollegen haben sich entschieden, direkt eine Weiterbildung zu machen, um nicht während der Corona-Zeit eine Anstellung suchen zu müssen». Tatsächlich haben Lernende zurzeit einen schweren Stand. Die Corona-Krise trägt Mitschuld. Gemäss aktuellem Bericht des Staatssekretariates für Wirtschaft SECO sind 20 341 junge Menschen arbeitslos. Damit handelt es sich um einer der stärksten Anstiege der Jugendarbeitslosigkeit der letzten Jahre, wie das SECO der Post auf Anfrage bestätigt. Sie stieg bei den 15- bis 24-Jährigen im August von 3,4 auf 3,9 Prozent. Bei der Post hingegen gibt es keine Anzeichen, dass aufgrund Corona der Bedarf an jungen Fachkräften abnimmt. Die Gesamtanzahl der Lernenden hat sich in den vergangenen Jahren nicht wesentlich verändert. Sie liegt seit mehreren Jahren zwischen 2120 und 1890 Lernenden. Statt einer Abnahme an Lehrstellen ist in einzelnen Berufen sogar ein Gegentrend zu erkennen: Die Post braucht mehr Zustellerinnen und Zusteller von Paketen sowie Informatikerinnen und Informatiker.

Es muss in die Zukunft der Lernenden investiert werden

Für Valérie Schelker, Leiterin Personal und Mitglied der Konzernleitung der Schweizerischen Post, ist klar, dass allerdings nicht nur in die Ausbildung der Lernenden, sondern auch in deren Zukunft investiert werden soll: «Wir freuen uns immer, wenn wir tolle und engagierte Lernende auch nach Abschluss der Ausbildung bei der Post weiterbeschäftigen können – die Lernenden kennen die Post von Grund auf und mit ihnen bleibt auch viel Wissen bei der Post. Als Arbeitgeberin haben wir also ein vitales Interesse daran, sie für die Post zu begeistern und zu halten. Ausserdem bin ich überzeugt, dass die Sichtweisen und das Engagement der Jungen essentiell sind, damit sich Unternehmen zukunftsorientiert weiterentwickeln können. Aus diesem Grund fördern wir zum Beispiel das spezielle postinterne Netzwerk Young Voice und bieten Trainee- sowie Reverse-Mentoring-Programme an.»

Und auch für die Lernenden des nächsten Jahrgangs ist bereits gesorgt. Für den Lehrbeginn August 2021 bietet die Post wiederum über 760 Lehrstellen. Der Grund ist für Valérie Schelker offensichtlich: «Junge Menschen sind unsere Zukunft – sie sind die Post von morgen, sie sollen und dürfen bei uns mitgestalten. Nicht zuletzt bieten wir mit rund 2000 Lernenden den Schulabgängerinnen und Schulabgängern eine wichtige Perspektive und nehmen als drittgrösster Lehrbetrieb der Schweiz unsere soziale Verantwortung wahr – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.»

Neben den rund 2000 Lernenden, die die Post in den 16 angebotenen Berufen beschäftigt, führt sie auch Lernendenfilialen, in denen Lernende den Betrieb leiten, sowie Ausbildungsplätze für Hochschulabsolventen.

Ausbildung bei der Post:
  • Pro Jahr hat die Post im Schnitt 750 neue Lernende in allen Sprachregionen
  • Die Erfolgsquote von Lehrabgängern und Lehrabgängerinnen liegt bei 97 Prozent
  • Besonders beliebte Berufe sind: Logistiker/-in Distribution EFZ; Detailhandelsfachmann/-frau EFZ, Kaufmann/-frau EFZ
  • Die Post gehört zu den führenden Anbieterinnen von ICT-Lehrstellen
  • Die Ausbildung beinhaltet attraktive Arbeitsbedingungen plus GA

Foto: © CH Post / Bildlegende: Nadja Langenegger hat im Sommer ihre Ausbildung abgeschlossen und arbeitet nun als Sachbearbeiterin Immobilienwirtschaft

www.post.ch

Ähnliche Artikel

Kommentar hinterlassen