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16.06.2026 um 08:44 UhrLogix untersucht Multi-Level-Logistik
Die erste zweistöckige Logistik- und Gewerbeimmobilie in Deutschland: FOUR PARX „MACH²“ in Hamburg Wilhelmsburg.
Die Initiative Logistikimmobilien (Logix) hat eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit den Potenzialen von Multi-Level-Logistik- und Gewerbeimmobilien in Deutschland und Europa befasst. Die wissenschaftliche Leitung der Studie übernimmt Dr.-Ing. Roland Busch von der Bergischen Universität Wuppertal. Die erste Veröffentlichung, die den Titel „Multi-Level-Logistik. Flächeneffiziente Logistiklösungen im urbanen Raum“ trägt, wird im Oktober 2026 anlässlich der Immobilienmesse „Expo Real“ vorgestellt. Die zweite Studie ist für den Herbst 2028 geplant.
Erste Umfrage belegt Relevanz des Themas
Im Rahmen der ersten Studie wird der aktuelle Stand der Diskussion sowie die Ergebnisse mehrerer Erhebungen mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen präsentiert. Eine bereits durchgeführte Online-Umfrage, an der mehr als 100 Teilnehmende aus den Bereichen Projektentwicklung, Bau, Fachplanung, Nutzung und Investition teilnahmen, zeigt gemäss Logix, dass das Thema Multi-Level-Logistik von hoher Bedeutung ist: Über 80 % der Befragten haben sich bereits mit entsprechenden Konzepten auseinandergesetzt.
Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass in Deutschland bis zum Jahr 2035 mehr als 100 Multi-Level-Logistikprojekte realisiert werden könnten. Die treibenden Faktoren für diese Entwicklung sind die zunehmende Flächenknappheit, hohe Grundstückspreise sowie der steigende Bedarf an Last-Mile-Standorten. Zudem gewinnt die nachhaltige Bauweise an Bedeutung. Die Nachfrage nach Multi-Level-Logistiklösungen wird insbesondere aus den Bereichen E-Commerce, Kontraktlogistik, Pharmalogistik, (Fach-)Großhandel sowie Produktion und Handwerk erwartet.
In der zweiten Studie möchte Logix eine Typisierung von mehrgeschossigen Logistikanlagen vornehmen, um die Multi-Level-Logistiklösungen zu kartieren. Ausserdem wird die Initiative nach eigenen Angaben Best-Practice-Fallstudien durchführen. Hinzu kommen Wirkungsanalysen, die Potenziale zum flächenschonenden Wirtschaften eruieren und Effekte auf den Verkehr messen sollen.




