
Elektroschrott zurück in die Schweiz
30.04.2026 um 12:27 UhrMit der Inbetriebnahme einer neuen Ladeanlage in Villmergen (AG) setzt die Schweizerische Post einen weiteren Schritt in Richtung Elektrifizierung ihrer Nutzfahrzeugflotte. Diese Anlage, die sich auf dem Gelände des neuen Logistikzentrums von Swiss Post Cargo befindet, gilt als eine der grössten ihrer Art in der Schweiz und bietet eine leistungsfähige Infrastruktur für elektrische Lastwagen und Postautos.
Effiziente Ladeinfrastruktur für E-Nutzfahrzeuge
Die neue Ladeanlage umfasst insgesamt 16 Ladepunkte, darunter Schnelllader mit einer Leistung von bis zu 400 kW. Diese Kapazitäten ermöglichen nicht nur das effiziente Laden der eigenen schweren Nutzfahrzeuge der Post, sondern stehen auch Logistikpartnern und weiteren Drittkunden zur Verfügung. Mit dieser Massnahme will die Post nicht nur ihre eigenen betrieblichen Anforderungen erfüllen, sondern auch anderen Unternehmen den Übergang zu elektrischen Antrieben erleichtern.
Ein besonderes Merkmal der von Repower errichteten Ladeinfrastruktur ist die innovative Kabelführung, die in der Höhe verläuft. Diese Lösung ermöglicht es der Post, die vorhandene Logistikfläche optimal zu nutzen und gleichzeitig eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur bereitzustellen.
Beitrag zur Mobilitätswende im Schwerverkehr
Die Post sieht in der neuen Ladeanlage einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende im Schwerverkehr. Bei einem kürzlich stattgefundenen Anlass hatten Partner aus der Logistik-, Transport- und Energiebranche die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von der neuen Infrastruktur zu machen. Die Kombination aus intelligenter Infrastruktur und hoher Ladeleistung soll dazu beitragen, die Akzeptanz und Nutzung von elektrischen Nutzfahrzeugen zu fördern.
Durch die Bereitstellung dieser Ladeinfrastruktur positioniert sich die Post als aktiver Mitgestalter der Transformation im Verkehrssektor und unterstützt die Branche dabei, nachhaltigere Lösungen zu finden.




