
PackSynergy: Wolf neuer Vorstandsvorsitzender
06.03.2026 um 14:01 UhrDie Bürgerschaft von Rostock hat mit ihrem jüngsten Votum eine klare Unterstützung für Rohrehersteller EEW im Überseehafen signalisiert. Alle Fraktionen haben sich für die Einleitung planerischer Schritte zur Erweiterung des Werkes ausgesprochen. Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die seit Jahren diskutierte Hafenerweiterung nur schleppend vorankommt. Aktuell stehen Flächeninanspruchnahmen zur Debatte, die zwar mit erheblichen Widerständen verbunden sind, jedoch als notwendig erachtet werden.
Die Sicherung des Bestands von EEW wird als vorrangig angesehen. Zudem müssen die Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung der Flächen zeitnah geschaffen werden. In diesem Zusammenhang wird auf die Diskussionen zur Flächenvorsorge in den Hafenentwicklungsgebieten „Rostock Seehafen Ost“ und „Rostock Seehafen West“ verwiesen. Gernot Tesch, Geschäftsführer von ROSTOCK PORT, äußerte sich zu den Herausforderungen: „Mit dem 2. Entwurf zum Regionalplan ist ein für die Hafenwirtschaft schmerzhafter Kompromiss ausgearbeitet worden, der aktuell durch den Planungsverband geprüft und der Verbandsversammlung zur finalen Beschlussfassung vorgelegt werden soll. Der darin enthaltene Verzicht auf die Oldendorfer Tannen und den Peezer Bach ist für die Hafenentwicklung einschneidend, aber noch akzeptabel.“
Wichtigkeit der Flächennutzungsplanung
Jens Scharner, ebenfalls Geschäftsführer von ROSTOCK PORT, betonte die Dringlichkeit, diesen Kompromiss in der Verbandsversammlung zu beschließen und die Flächenkulisse zeitnah in der Flächennutzungsplanung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock umzusetzen. „Für einen Hafen ist es essentiell, dass nicht nur Flächen im Hinterland, sondern damit verbunden auch der Zugang zum seeschifftiefen Wasser gewährleistet ist“, so Scharner. ROSTOCK PORT appelliert daher an die Fraktionen der Bürgerschaft, diesen Kompromiss auch im Rahmen der Bauleitplanung zu realisieren.
Die Entwicklungen im Rostocker Überseehafen stehen somit im Fokus, da sie nicht nur die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens EEW betreffen, sondern auch die gesamte Hafeninfrastruktur und deren zukünftige Nutzung.





