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03.06.2026 um 12:07 UhrAgrarspezialisten der U.S. Customs and Border Protection (CBP) haben am 27. Mai 2026 in Cincinnati eine Sendung mit 337 Bruteiern beschlagnahmt, die aus Deutschland stammte. Die Lieferung, die für Alaska bestimmt war, war als Winterjacken deklariert. Dank gezielter Ermittlungen und der Expertise der Agrarspezialisten wurde die Sendung zur weiteren Überprüfung zurückgehalten. Bei der Inspektion stellten die Beamten fest, dass die Bruteier ohne die erforderlichen Dokumente transportiert wurden. Der Import von Bruteiern aus Ländern, in denen hochpathogene aviäre Influenza nachgewiesen wurde, ist gemäss den Richtlinien des U.S. Department of Agriculture nicht gestattet. Die Eier wurden daraufhin an den lokalen Dienst für Tier- und Pflanzengesundheit des USDA übergeben.
Risiken für die Nahrungsmittelsicherheit
Eric Zizelman, Port Director in Cincinnati, betonte die Bedeutung dieser Massnahmen: „Die Nahrungsmittelversorgung unseres Landes ist ständig durch Krankheiten gefährdet, die in den USA nicht vorkommen.“ Er hob hervor, dass solche Beschlagnahmungen die Wachsamkeit und das Engagement der CBP-Agrarspezialisten verdeutlichen, die täglich daran arbeiten, die Bedrohung durch nicht einheimische Schädlinge, Krankheiten und Kontaminanten zu verringern. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die USA vor schädlichen Krankheiten zu schützen, die die Nahrungsmittelversorgung beeinträchtigen könnten.
Bruteier umfassen alle Vogelarten, einschliesslich Geflügel, Wildvögel und andere Vogelarten. Wenn es einen Markt für lebende Vögel gibt, besteht die Möglichkeit, dass jemand versucht, Bruteier zu importieren. Diese Eier werden in die Vereinigten Staaten gebracht, um dort ausgebrütet oder für Fortpflanzungszwecke verwendet zu werden. Nach der Ankunft würden die Eier inkubiert, ausgebrütet und aufgezogen. Aufgrund der potenziellen Übertragung von Newcastle-Krankheit und aviärer Influenza unterliegen Bruteier strengen Vorschriften, die auch für lebende Tiere gelten.




