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08.06.2026 um 06:42 UhrMit einer neuen Dispositions-Software und einem Selbstabfertigungsmodul optimiert der Expressdienst trans-o-flex ThermoMed Austria (TMA) seine Zustellprozesse und erhöht die Transparenz für die Empfänger. Diese technischen Lösungen wurden nun in allen vier österreichischen Niederlassungen implementiert. Eugen Günther, Sprecher der Geschäftsführung bei TMA, erläutert, dass die neuen Prozesse dazu beitragen, zentrale Ziele zu erreichen. Dazu gehören eine schnellere und optimierte Tourenplanung, die Berechnung und Mitteilung eines voraussichtlichen Zustellzeitfensters an die Empfänger sowie eine Harmonisierung der IT-Systeme innerhalb der trans-o-flex-Gesellschaften.
Effiziente Tourenplanung durch neue Software
Die neu entwickelte Dispositions-Software entlastet die Disponenten und beschleunigt deren Arbeitsabläufe. Sie erstellt automatisch die optimalen Tourenverläufe für alle Zustellfahrzeuge einer Niederlassung und berücksichtigt dabei Faktoren wie Warenannahmezeiten und Expresszustellungen mit festen Lieferzusagen. Disponenten haben die Möglichkeit, die Vorschläge der Software manuell anzupassen, wenn dies erforderlich ist. Günther betont: „Mit der Dispositions-Software geht die Planung schneller, sie ist weniger abhängig von individueller Erfahrung der Mitarbeiter und insgesamt effizienter.“
Zusätzlich ermöglicht das neue System den Empfängern, eine detaillierte Vorabinformation über das voraussichtliche Zustellzeitfenster ihrer Sendung zu erhalten. „Wir haben geliefert“, erklärt Günther. „Jetzt müssen die Versender den Service nur noch buchen, die Empfängerdaten übermitteln und die Empfänger zustimmen.“
Selbstabfertigungsmodul für schnellere Tourenstarts
Das ebenfalls eingeführte Selbstabfertigungsmodul vereinfacht die Prozesse für die Zustellfahrer. Nach dem Beladen ihrer Fahrzeuge können sie direkt in der Umschlaghalle die Abfertigung und Tourkontrolle durchführen. Hierfür scannen sie an einem Computer-Terminal den QR-Code für ihre Tour. Das System vergleicht in wenigen Sekunden die geladenen Sendungen mit den für die Tour vorgesehenen und druckt die erforderlichen Begleitdokumente automatisch aus. Der bisherige Gang ins Abfertigungsbüro entfällt, was Wartezeiten reduziert und es den Fahrern ermöglicht, früher mit ihrer Tour zu beginnen. Dadurch steht mehr Zeit für die eigentliche Zustellung zur Verfügung.
Die gleichen technischen Lösungen wurden auch von trans-o-flex Express, der deutschen Schwestergesellschaft von TMA, eingeführt. Günther hebt hervor, dass durch die Harmonisierung der IT-Lösungen mit den bereits etablierten Prozessen in Deutschland ein einheitliches Qualitätsniveau entsteht. Zudem sinken die Entwicklungs- und Pflegekosten für die Software, und der Personaleinsatz bei Ausfällen wird flexibler gestaltet.




