
UTA Edenred startet HUB4Trucks für Flottenmanager
04.05.2026 um 11:56 Uhr
Kässbohrer präsentiert Pendel-Tieflader K.SLL P
04.05.2026 um 15:32 UhrDie duisport rail GmbH feiert ihr 25-jähriges Bestehen und wurde anlässlich dieses Jubiläums von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer mit einer offiziellen Urkunde ausgezeichnet. Ocke Hamann, Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK, betonte die Bedeutung des Duisburger Hafens als Wirtschaftsmotor für die Region und hob die Rolle der duisport rail hervor, die durch leistungsfähige Schienenlogistik einen entscheidenden Beitrag leistet. In Zeiten steigender Anforderungen an Effizienz und Nachhaltigkeit sei ein starkes Unternehmen im Eisenbahnverkehr unverzichtbar.
Die duisport rail ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Duisburger Hafen AG und übernimmt zentrale Aufgaben im Rangier- sowie im Erst- und Letztmeilenverkehr. Darüber hinaus ist das Unternehmen in regionalen und überregionalen Schienenverkehren aktiv. Mit einem durchgängigen 24/7-Betrieb und qualifizierten Mitarbeitenden sorgt die duisport rail dafür, dass industrielle Wertschöpfungsketten zuverlässig mit nationalen und internationalen Verkehrsachsen verbunden bleiben.
Stärkung der Infrastruktur durch eigene Bahnoperatoren
Lars Nennhaus, Vorstand der duisport-Gruppe für Technik und Betrieb, erklärte, dass die duisport rail ein wesentlicher Bestandteil der trimodalen Infrastruktur sei. Sie trage dazu bei, dass der Duisburger Hafen seine Rolle als zentrale Logistik-Drehscheibe in Europa erfüllen kann. Die Entwicklung der duisport rail verdeutliche die Wichtigkeit eines eigenen Bahnoperators für die Zukunftsfähigkeit des Standorts.
Hans-Georg Christiansen, Geschäftsführer der duisport rail GmbH, betonte, dass die 25-jährige Geschichte des Unternehmens für Verlässlichkeit, Fachkompetenz und Engagement der Mitarbeitenden stehe. Was einst mit wenigen Lokomotiven begann, habe sich zu einem modernen Eisenbahnverkehrsunternehmen entwickelt, das eine hohe Verantwortung für den täglichen Betrieb im Duisburger Hafen trägt.
Historische Wurzeln der Schienenverbindung
Die Geschichte der Eisenbahn im Duisburger Hafen reicht bis ins Jahr 1848 zurück, als die Eisenbahnstrecke nach Duisburg-Ruhrort eröffnet wurde. Die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft baute eine Stichbahn vom Oberhausener Bahnhof nach Ruhrort, um die Hafenanlagen zu erschließen. Diese Strecke legte den Grundstein für die bedeutende Rolle der Schiene im Duisburger Hafen. Mit der Gründung der duisport rail im Jahr 2001 wurde diese Tradition in eine moderne Unternehmensstruktur überführt, um den Schienengüterverkehr im Hafen zu stärken und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Heute ist die duisport rail als öffentlich zugelassenes Eisenbahnverkehrsunternehmen im Güterverkehr im regionalen und nationalen Schienennetz verankert. Das rund 200 Kilometer umfassende Schienennetz des Duisburger Hafens verbindet die internen Hafenbereiche effizient miteinander. Ergänzend bietet das Unternehmen regionale Bahnshuttle-Verkehre im Umkreis von etwa 150 Kilometern sowie deutschlandweite Eisenbahnverkehre an.
Vielfältige Dienstleistungen im Schienengüterverkehr
Das operative Leistungsspektrum der duisport rail umfasst neben Rangier- und Traktionsleistungen auch Wagenmeisterdienste sowie umfassende Serviceangebote für Kunden im Hafen und darüber hinaus. Der Fuhrpark des Unternehmens besteht derzeit aus 30 Lokomotiven, von denen zwei für den grenzüberschreitenden Verkehr in die Niederlande zugelassen sind.
Die duisport rail beschäftigt mehr als 120 Mitarbeitende, darunter Triebfahrzeugführerinnen und -führer sowie Wagenmeisterinnen und -meister, die den täglichen Produktionsbetrieb sicherstellen. Als zertifizierter Ausbildungsbetrieb mit eigenem Bildungszentrum ist das Unternehmen auch für die Aus- und Weiterbildung von Eisenbahnern gut aufgestellt.
Durch Investitionen in moderne Lokomotiven, Hybrid- und Dual-Mode-Technologien sowie in die Qualifizierung und Ausbildung leistet die duisport rail einen Beitrag zur Verlagerung von Güterverkehren auf die umweltfreundliche Schiene. Geschäftsführer Hans-Georg Christiansen äußerte sich optimistisch: „Wir sind stolz und gleichzeitig hochmotiviert, die Schiene auch künftig weiter zu stärken und aktiv mitzugestalten.“


