
WinGD setzt auf Ethanol
19.05.2026 um 09:10 UhrDie SBB setzt die Neuausrichtung ihres Einzelwagenladungsverkehrs (EWLV) fort und führt per Dezember 2026 ein neues Produktionsmodell ein. Ziel ist es, die Auslastung der Züge zu verbessern, Kosten zu senken und den Schienengüterverkehr langfristig wirtschaftlicher zu gestalten. Hintergrund ist die Vorgabe des Bundes, dass der Güterverkehr ab 2033 eigenwirtschaftlich betrieben werden soll.
Künftig werden rund 50 Bedienpunkte mit geringer Nachfrage nicht mehr im EWLV bedient. Heute umfasst das Netz etwa 280 Standorte. Nach Angaben der SBB sollen dennoch rund 98% der bisherigen Transportmengen weiterhin auf der Schiene befördert werden. Gleichzeitig sollen besser ausgelastete Züge die Effizienz erhöhen.
Für rund 200 Mitarbeitende in der Schweiz bringt die Umstellung Veränderungen mit sich, vor allem Arbeitsortswechsel. Betroffen sind unter anderem Standorte in Brig, Buchs SG, Chiasso, Thun und Fribourg. Kündigungen sollen laut SBB die Ausnahme bleiben. Parallel plant das Unternehmen zusätzliche Rekrutierungen, da in den kommenden Jahren rund 300 neue Mitarbeitende im Güterverkehr benötigt werden.





