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04.06.2026 um 07:38 UhrDie Finanzierung des Projekts Gateway Basel Nord ist nun rechtskräftig, nachdem das Bundesamt für Verkehr die entsprechende Finanzierungsverfügung erteilt hat. Innerhalb der gesetzlich festgelegten Frist von 30 Tagen sind keine Beschwerden eingegangen, was einen bedeutenden Fortschritt für die Realisierung des Projekts darstellt. Mit dem Abschluss des Beschwerdeverfahrens zur Plangenehmigung kann die Umsetzung des Gateway Basel Nord nun in die nächste Phase übergehen.
Wichtige Drehscheibe für den Güterverkehr
Das geplante trimodale Terminal wird an einer strategisch wichtigen Lage an internationalen Transportachsen errichtet. Es soll als zentrale Drehscheibe für den Import und Export fungieren, indem es die Verkehrsströme aus Schiff, Bahn und Straße effizient bündelt. Diese Infrastruktur wird nicht nur den wachsenden Gütermengen zwischen der Schweiz, den Seehäfen und den europäischen Wirtschaftszentren gerecht, sondern auch den Rheinhafen Kleinhüningen entlasten und bestehende Kapazitätsengpässe beseitigen.
Ein wesentlicher Vorteil des Gateway Basel Nord liegt in der Bündelung der Warenströme an einem einzigen Standort. Dies ermöglicht eine signifikante Stärkung des Schienentransports, da bis zu 50 Prozent der Güter umweltfreundlich per Bahn in die Schweiz verteilt werden können.
Das Projekt wird somit als Schlüsselinitiative für eine leistungsfähige und zukunftssichere Logistik in der Schweiz betrachtet. Die Realisierung des Gateway Basel Nord könnte entscheidend dazu beitragen, die logistischen Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen und die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Wirtschaftsstandorts zu fördern.





