
Honold baut Logistikzentrum für Airbus
19.05.2026 um 13:25 Uhr
EMPL übergibt E-Lkw an SPAR Österreich
19.05.2026 um 14:54 UhrLidl Schweiz hat kürzlich den Bau einer neuen E-Ladestation im Warenverteilzentrum in Weinfelden im Kanton Thurgau abgeschlossen. Seit dem 1. Mai 2026 stehen dort insgesamt zwölf Ladesäulen zur Verfügung, die es ermöglichen, zwölf Elektrofahrzeuge gleichzeitig zu laden. Diese Investition in Höhe von 6,5 Mio. CHF ist Teil der Strategie des Unternehmens, die Filialbelieferung bis zum Jahr 2030 fossilfrei zu gestalten.
Erweiterung der Ladeinfrastruktur
Die neue Ladeinfrastruktur in Weinfelden ist darauf ausgelegt, die Effizienz der logistischen Abläufe des Discounters zu steigern. Mit einer Ladeleistung von 400 kW pro Ladepunkt kann ein Lastwagen in etwa 90 Minuten vollständig aufgeladen werden. Darüber hinaus sind weitere zwölf Ladepunkte geplant, die ab September 2026 in Betrieb genommen werden sollen. Dies würde die gleichzeitige Ladefähigkeit auf bis zu 24 Fahrzeuge erhöhen.
Daniel Stolz, Leiter Transportlogistik bei Lidl Schweiz, betont die Wichtigkeit einer leistungsstarken Infrastruktur für die nachhaltige Belieferung der Filialen: „Damit frische Lebensmittel nachhaltig in unsere Filialen kommen, braucht es im Hintergrund eine leistungsstarke Infrastruktur. Mit dem Ausbau in Weinfelden und Sévaz schaffen wir die Voraussetzung, unsere Lkw-Flotte ökologischer zu betreiben, ohne dabei an Effizienz einzubüssen.“
Technologieoffener Ansatz zur Elektrifizierung
Lidl Schweiz verfolgt einen technologieoffenen Ansatz bei der Umstellung der Logistik. Um die angestrebte fossilfreie Filialbelieferung bis 2030 zu erreichen, setzt das Unternehmen auf verschiedene Antriebsformen. Der neue Ladepark in Weinfelden bildet die Grundlage für die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte und trägt dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen schrittweise zu reduzieren.
Zusätzlich zur Ladeinfrastruktur wird auch die Energieversorgung des neuen Ladeparks auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Stromversorgung erfolgt grösstenteils durch die Eigenproduktion über Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Gebäude. Ergänzend wird zertifizierter grüner Strom aus dem Netz genutzt, um sicherzustellen, dass der Betrieb der Elektrofahrzeuge ressourcenschonend erfolgt.



