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15.07.2026 um 16:55 UhrWie mehrere Medien berichten ist die Schweiz der „European Ports Alliance“ beigetreten und nimmt heute auch an der Tagung dieser Vereinigung in Dublin teil.
Heute hat der EU-Kommissar für Inneres und Migration, Magnus Brunner, gemeinsam mit der irischen Ratspräsidentschaft das dritte Ministertreffen der öffentlich-privaten Partnerschaft der Europäischen Hafenallianz im Rahmen der Sitzung des Rates „Justiz und Inneres“ ausgerichtet.
Fokus auf Drogenhandel und organisierte Kriminalität
Im Mittelpunkt des Treffens steht die verstärkte Bekämpfung von Drogenhandel und organisierter Kriminalität in Häfen sowie in der maritimen Logistik. Kriminelle Organisationen richten ihr Augenmerk zunehmend nicht nur auf große Seehäfen, sondern auch auf kleinere Häfen und Binnenverkehrsknotenpunkte. Dies erfordert eine koordinierte Reaktion der beteiligten Akteure.
Die Hafenallianz wird die Herausforderungen des Drogenhandels über die maritime Logistik diskutieren und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit erörtern, um die Widerstandsfähigkeit der Häfen zu stärken. Im Anschluss an das Treffen ist ein Besuch im Hafen von Dublin geplant, um die praktischen Aspekte der besprochenen Maßnahmen zu beleuchten.
Die Europäische Hafenallianz umfasst 28 Länder, darunter 26 EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen und die Schweiz. Sie vereint über 50 See- und Binnenhäfen, Branchenverbände, die EU-Kommission sowie wichtige EU-Agenturen und -Einrichtungen wie Europol, Eurojust, die EU-Drogenagentur und die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO). Diese Allianz unterstützt die umfassenderen Bemühungen der Kommission zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Drogenhandels durch einen gesamtgesellschaftlichen Multi-Stakeholder-Ansatz im Rahmen der ProtectEU-Strategie und der EU-Hafenstrategie. Diese Strategien wurden auch in den Schlussfolgerungen des Europäischen Rates im Juni behandelt.
Seit dem letzten Ministertreffen der Europäischen Hafenallianz in Aarhus, Dänemark, haben 18 weitere Häfen der Allianz beigetreten. Die Kommission hat zudem 1,3 Millionen Euro für die zweijährige Finanzierung eines Sekretariats der öffentlich-privaten Partnerschaft der Europäischen Hafenallianz bereitgestellt, um die Aktivitäten und die Zusammenarbeit innerhalb der Allianz zu fördern.





