
VDR sieht Schifffahrt global unter Druck
14.07.2026 um 11:54 Uhr
SWAN GmbH eröffnet Büro in Dortmund
14.07.2026 um 12:10 UhrDie PJ Monitoring GmbH (PJM) hat ein System entwickelt, das eine umfassende Automatisierung im Schienengüterverkehr ermöglicht und gleichzeitig ein tiefgehendes Monitoring aller relevanten Wagenkomponenten in Echtzeit auf einer einzigen Plattform bietet. Diese Lösung zielt darauf ab, betriebliche Abläufe zu optimieren und die System-Sicherheit für die Zukunft zu gewährleisten. Die Kompatibilität mit anderen Anwendungen und Kupplungen sowie die Integration in zukünftige digitale Automatisierungskonzepte (DAK) sind zentrale Merkmale des Systems.
Erprobte digitale Lösungen im Einsatz
Laut PJM wurden die digitalen Zugfunktionen bereits erfolgreich international implementiert. Mehrere tausend Systeme sind für namhafte Kunden wie SBB Cargo, FS LogistiX, Mercer, Plasser & Theurer, TRANSWAGGON, VTG und Tatravagónka in Betrieb genommen worden. Die Funktionen des WaggonTracker-Systems haben sich in der Praxis bewährt. Besonders hervorzuheben ist die leistungsstarke, autonome Stromversorgung durch den Achslagergenerator, die eine zuverlässige Datenübertragung ermöglicht. Die Automatisierte Bremsprobe, die seit 2017 im Einsatz ist, gilt als das einzige weltweit zugelassene System dieser Art und stellt einen wichtigen Schritt zur Optimierung und Beschleunigung der Zugvorbereitung dar.
Die Automatische Bremsprobe hat sich auch bei DAK-Testzügen bewährt, zuletzt bei der Westfälischen Landes-Eisenbahn im Rahmen eines DAC4EU-Projekts. Die Funktionalitäten des Waggon-Trackers decken bereits die Anforderungen ab, die mit dem Rollout des Basis-Pakets des FP5 Trans4MR aus dem European DAC Delivery Program verbunden sind. Dazu gehört die Strom- und Datenversorgung der Güterwagen, die für die Ermittlung der Zugzusammenstellung, Zuglänge und Zugintegrität notwendig ist. Die Möglichkeit zur automatischen Entkupplung der Wagen vom Triebfahrzeugführerstand aus wird ebenfalls in Aussicht gestellt, sobald die technischen Voraussetzungen bei der Kupplung geschaffen sind.
Flexibilität und Sicherheit im Güterverkehr
Das WaggonTracker-System ist für verschiedene Fahrzeugtypen geeignet und wird auch von Unternehmen wie Plasser & Theurer geschätzt, die die Vorteile der Automatischen Bremsprobe und des Brems-Monitorings bei Bahnbaumaschinen nutzen. Das System findet Anwendung bei Neuwagen und wird aufgrund seiner Effizienz und Sicherheitsmerkmale auch bei Bestandswagen eingesetzt. Der modulare Aufbau ermöglicht es, die Monitoring-Features nach Bedarf auszuwählen.
Günter Petschnig, CEO von PJ Monitoring, hebt hervor: „In Summe bietet unser System vollste Flexibilität, optimiert den Betrieb und die Verfügbarkeit der Flotte und erhöht die Sicherheit. Wir haben ein schlüssiges System, das für den Bahnlogistik-Betrieb gedacht und gemacht ist und sich über viele Jahre lang im Einsatz von Skandinavien bis an den südlichsten Punkt Italiens bestens bewährt hat – und system-sicher für die Zukunft ist.“
Der Bahntransport wird als umweltfreundliche und zuverlässige Lösung für den Gütertransport über lange Strecken angesehen. Ein Güterzug kann bis zu 52 LKW ersetzen und verursacht dabei 80 % weniger CO2-Emissionen im Vergleich zum LKW-Verkehr. Durch digitale und automatisierte Anwendungen können Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Verfügbarkeit und Sicherheit im Güterverkehr signifikant gesteigert werden. Petschnig betont, dass die digitalen Zugfunktionen und die Automatische Bremsprobe von PJM bereits heute einen Mehrwert bieten und ein sicheres technologisches Fundament für die Zukunft schaffen. Die schnellere Zugabfertigung durch die Automatische Bremsprobe spare nicht nur Zeit, sondern erhöhe auch die Kapazität der vorhandenen Infrastruktur.





