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14.07.2026 um 07:13 UhrFord Trucks plant, mit der Einführung seiner F-LINE-Baureihe aus dem Sommer 2024 und der aktualisierten „F-MAX GEN 2.0“ seinen Marktanteil in Deutschland zu erhöhen. Dabei fokussiert sich der Fahrzeughersteller auf Unternehmen mit kleineren Flotten und der Baubranche. Um die Effizienz und Umweltfreundlichkeit seiner Fahrzeuge zu steigern, setzt Ford Trucks auf die Retarder-Technologie des Unternehmens Driventic, wie der Anbieter von Antriebstechnologien mitteilt.
Partnerschaft mit Driventic
Driventic, ein Unternehmen, das aus der Antriebssparte des Technologiekonzerns Voith hervorgegangen ist, ist langjähriger Partner von Ford Trucks für die Lieferung von Retardern. Diese Technologie kommt im Ecotorq-Getriebe zum Einsatz, das von Ford selbst entwickelt und produziert wird. Seit 2021 wurden bereits über 10.000 Ford Trucks mit den R 115CT-Retardern von Driventic ausgestattet.
Die hydrodynamischen Retarder von Driventic ermöglichen es nach Herstellerangaben, dass Busse und Lkw etwa 90 Prozent aller Bremsvorgänge ohne Verschleiss durchführen können. Diese Technologie soll die Betriebsbremsen entlasten und somit die Kosten für Ersatzteile und Wartung senken. Zudem würden die Retarder einen Sicherheitsvorteil mit sich bringen: In kritischen Fahrsituationen, wie bei Anpassungsbremsungen auf der Autobahn oder langen Gefällestrecken, können herkömmliche Reibungsbremsen hohe Temperaturen erreichen, was ihre Bremsleistung beeinträchtigt. Im Gegensatz dazu bleiben die Betriebsbremsen nach Angaben von Driventic beim Einsatz des Retarders kühl und können in Notfallsituationen bei voller Leistung eingesetzt werden.





