
Daniel Kjær wird Vice President bei deugro
08.06.2026 um 10:36 UhrDas Unternehmen Lineage, Inc. hat am 3. Juni 2026 die Eröffnung eines neuen Lagers in Bremerhaven gefeiert. Die Einrichtung befindet sich im Fischereihafen, einem zentralen Bereich der Lebensmittelindustrie in Bremerhaven, und umfasst eine Fläche von 19.000 m². Mit 40.000 Palettenplätzen, 18 Andocktüren und direktem Zugang zum Kai soll das Lager die effiziente Verlagerung von frischen und gefrorenen Meeresfrüchten vom Hafen zur Lagerung ermöglichen. Es wird als wichtiger Verteilungspunkt für Importe aus dem asiatisch-pazifischen Raum, insbesondere aus China, dienen, bevor die Waren in ganz Europa verteilt werden.
Strategische Bedeutung für die Region
Claire Walters, Regional Vice President für die Niederlande und Deutschland bei Lineage, betonte die strategische Bedeutung von Bremerhaven als eines der wichtigsten Meeresfrüchte-Zentren Europas. „Diese Investition spiegelt unser Engagement wider, die Infrastruktur der Kühlkette zu entwickeln, um qualitativ hochwertige Lebensmittel mit weniger Abfall zu mehr Menschen zu bringen“, erklärte Walters.
Eduardo Bachiega, Chief Supply Officer bei Nomad Foods, hob die langjährige Partnerschaft mit Lineage hervor.
„Lineage hat sich als vertrauenswürdiger Partner erwiesen, der die Flexibilität, Zuverlässigkeit und das operative Fachwissen bietet, die notwendig sind, um gefrorene Lebensmittel über komplexe Lieferketten zu bewegen. Diese Investition in Bremerhaven stärkt diese Partnerschaft weiter und wird uns helfen, unsere Kunden in Europa effizient zu bedienen.“
Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation der Freien Hansestadt Bremen, äusserte sich ebenfalls zur Eröffnung. Sie betonte, dass das neue Lager Bremerhavens Position als führendes europäisches Zentrum für Meeresfrüchte und internationalen Handel stärkt und gleichzeitig neue Arbeitsplätze schafft sowie das langfristige Wirtschaftswachstum unterstützt. „Moderne Logistikinfrastruktur wie diese ist entscheidend, um sicherzustellen, dass unsere Häfen wettbewerbsfähig, widerstandsfähig und zukunftsorientiert bleiben“, fügte sie hinzu.




