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27.05.2026 um 11:54 UhrDie Österreichische Post AG hat ein neues Beschäftigungsmodell ins Leben gerufen, das sich an talentierte Wintersportler richtet. In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) werden sieben Athletinnen und Athleten in Postfilialen beschäftigt, wo sie bis zu 20 Stunden pro Woche arbeiten können. Dieses Modell zielt darauf ab, eine berufliche Praxis mit der sportlichen Karriere zu verbinden. Die Anstellung bei der Post bietet den Athletinnen und Athleten eine planbare Einkommensbasis und stabile Rahmenbedingungen, die für viele in einer entscheidenden Phase ihrer Laufbahn von Bedeutung sind. Zudem ermöglicht die Post flexible Arbeitszeiten, um den Trainings- und Wettkampfphasen der Sportler*innen Rechnung zu tragen.
Kooperation für mehr Stabilität
Roswitha Stadlober, Präsidentin des ÖSV, betont die Bedeutung dieser Kooperation für die nachhaltige Förderung der Athlet*innen. Sie erklärt: „Die Kombination aus finanzieller und sozialer Absicherung sowie der nötigen Flexibilität für Training und Wettkampf schafft genau jene Stabilität, die Spitzensport auf höchstem Niveau erfordert.“ Stadlober hebt hervor, dass gerade in der sensiblen Übergangsphase zwischen Nachwuchs und Weltspitze ein unterstützendes Umfeld notwendig ist, in dem Ausbildung und Sport sich ergänzen.
Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter der Österreichischen Post AG, beschreibt die Zusammenarbeit als „Win-Win-Situation“. Die jungen Athlet*innen erhalten durch die Anstellung Stabilität, die es ihnen ermöglicht, sich auf ihr Training zu konzentrieren. Gleichzeitig profitiert die Post von neuen Filialmitarbeiter*innen, die das Team flexibel unterstützen können. Umundum, selbst begeisterter Sportler, sieht in der Unterstützung der Athleten einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Sports.
Michaela Schmidt, Sport-Staatssekretärin, hebt hervor, dass erfolgreicher Spitzensport auch Perspektiven über die aktive Karriere hinaus benötigt. Sie verweist auf ein international anerkanntes Modell, von dem bereits mehr als 400 Athlet*innen profitieren. Schmidt sieht die Einbindung der Post in dieses Modell als starkes Signal für die Zukunft des österreichischen Sports.
Integration von Sport und Beruf
Das neue Modell der Post fokussiert sich auf die Vereinbarkeit von Beruf und Spitzensport. Neben der individuellen Förderung der Athlet*innen wird auch der Filialbetrieb durch zusätzliche Unterstützung an stark frequentierten Standorten gestärkt. Aktuell sind sieben junge Athlet*innen aus den Disziplinen Ski Alpin und Skispringen Teil des Programms. Diese Sportler*innen stehen am Beginn ihrer internationalen Karriere und absolvieren parallel intensive Trainings- und Wettkampfprogramme.
Niklas Bachlinger, ein 24-jähriger Skispringer aus Vorarlberg, äußert sich positiv über die Möglichkeit, Beruf und Spitzensport zu verbinden. Er betont, dass die flexible Zusammenarbeit und die soziale Absicherung ihm die nötige Sicherheit geben, um sich auf Training und Wettkämpfe zu konzentrieren.
Zu den geförderten Talenten gehören unter anderem Emilia Herzgsell, 20 Jahre, Ski Alpin-Fahrerin aus Salzburg, und Felix Endstrasser, 22 Jahre, Ski Alpin-Fahrer aus Tirol. Auch Hannah Wiegele, 24 Jahre, Skispringerin aus Kärnten, sowie Johannes Pölz, 20 Jahre, Skispringer aus Vorarlberg, sind Teil des Programms. Meghann Wadsak, 18 Jahre, Skispringerin aus Wien, und Pia Hauzenberger, 20 Jahre, Ski Alpin-Fahrerin aus Oberösterreich, runden die Gruppe der geförderten Athletinnen und Athleten ab.





