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Digitale Transformation mittels humanoiden Robotern und KI
14.04.2026 um 09:45 UhrDer Vorsitzende des Bundesverbandes Paket- und Expresslogistik (BPEX), Marten Bosselmann, hat sich zur geplanten temporären Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe um 17 Cent pro Liter geäußert. In einer Stellungnahme bezeichnete er die Maßnahme als wichtiges Signal und betonte, dass der Druck der Transport- und Logistikbranche auf die Bundesregierung Wirkung gezeigt habe. Bosselmann begrüßte die Entscheidung, die auf einen offenen Brief zurückgeht, den mehrere Verbände des Verkehrsgewerbes am vergangenen Samstag an Bundeskanzler Friedrich Merz gerichtet hatten. In diesem Brief wurde auf die schwierige Lage vieler Unternehmen hingewiesen und kurzfristige Entlastungen gefordert.
Notwendigkeit langfristiger Lösungen
Bosselmann wies jedoch darauf hin, dass die angekündigte Entlastung von 17 Cent pro Liter über einen Zeitraum von zwei Monaten nicht ausreiche, um die strukturellen Belastungen der Branche signifikant zu mildern. Er betonte, dass die Unternehmen vor allem Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen benötigen. Die derzeitige Krise, die durch steigende Energie- und Betriebskosten gekennzeichnet ist, setze viele Betriebe stark unter Druck und gefährde zunehmend die Stabilität der Versorgungsketten in Deutschland.
Der BPEX-Vorsitzende forderte die Bundesregierung auf, die im Koalitionsvertrag festgelegten Maßnahmen zügig umzusetzen. Dazu gehöre insbesondere die Abschaffung der CO2-Doppelbelastung sowie die Senkung der Energie- und Stromsteuern. Bosselmann machte deutlich, dass mehr als kurzfristige Maßnahmen erforderlich seien. Ein umfassendes Paket sei notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche nachhaltig zu sichern. Er forderte konkrete und wirksame Entscheidungen von der Regierung, um die Herausforderungen, vor denen die Transport- und Logistikbranche steht, anzugehen.





