
DVF äussert sich zu Infrastruktur-Zukunftsgesetz
26.06.2026 um 11:39 Uhr
SYNERGETICS-Projekt verbessert Schifffahrtsumwelt
26.06.2026 um 13:59 UhrEin Erdbeben mit verheerenden Folgen hat Venezuela erschüttert. Die Stärke der Erdstösse, die am Mittwochabend, 24. Juni 2026, registriert wurden, betrug 7,2 und 7,5. Besonders betroffen sind die Region La Guaira an der Karibikküste sowie die Hauptstadt Caracas. Die venezolanische Regierung hat den nationalen Notstand ausgerufen und um internationale Hilfe gebeten. Erste Berichte sprechen von mindestens 235 Toten und über 4.300 Verletzten. Die Zahl der Vermissten könnte in die Tausende gehen.
Erste Hilfslieferungen aus Deutschland
In Reaktion auf die Katastrophe hat u.a. die Bundeswehr umgehend Hilfsmassnahmen eingeleitet. Ein erstes Transportflugzeug des Typs A400M hob am Donnerstag um 11:09 Uhr von der Luftwaffenbasis Wunstorf ab. An Bord befanden sich 26 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) sowie 8,7 t Material für Ortung und Bergung. Die THW-Angehörigen bringen unter anderem Feldbetten, Zelte und Generatoren mit. Oberst Markus Knoll, Kommodore des Lufttransportgeschwaders 62, äusserte sich zu den schnellen Vorbereitungen: „Innerhalb von 24 Stunden haben wir es geschafft, in Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen vier Maschinen zu planen, zu beladen und in weiteren 14 Stunden erste Hilfe ins Krisengebiet zu bekommen.“
Internationale Unterstützung und weitere Einsätze
Insgesamt stellt die Bundeswehr bis zu sechs A400M für die Erdbebenhilfe bereit. Neben den Transportflugzeugen wird auch ein Rettungsflieger für medizinische Evakuierungen eingesetzt. Die Flugzeuge benötigen für die Strecke von über 8.200 km rund 13 Stunden reine Flugzeit. Das Lufttransportgeschwader 62 hat bereits Erfahrung mit Hilfseinsätzen, unter anderem in der Türkei und im Gazastreifen.
Die internationale Gemeinschaft hat ebenfalls schnell reagiert. Rettungsteams aus verschiedenen Ländern, darunter Chile, Mexiko, Brasilien und die Schweiz, sind bereits in Venezuela eingetroffen. Diese Teams bringen zusätzliches Personal und Hilfsgüter mit, um die Suche nach Überlebenden zu unterstützen.




