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10.06.2026 um 10:54 UhrDie Open Logistics Foundation hat mit der adesso SE einen neuen Partner aus der IT-Branche gewonnen. Der Dortmunder IT-Dienstleister bringt umfassende Erfahrung in der Umsetzung komplexer Digitalisierungsprojekte mit und wird künftig dazu beitragen, Open-Source-Lösungen der Stiftung für Unternehmen der Logistikbranche zugänglich zu machen.
adesso zählt zu den führenden IT-Dienstleistern im deutschsprachigen Raum und beschäftigt mehr als 11.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 65 Standorten weltweit. Das Unternehmen unterstützt Kunden aus verschiedenen Branchen bei der digitalen Transformation, die von strategischer Beratung über Softwareentwicklung bis hin zur Systemintegration reicht. Mit dem Beitritt zur Open Logistics Foundation verstärkt adesso sein Engagement in der Logistikbranche, die zunehmend von Digitalisierung und Standardisierung geprägt ist.
Gemeinsame Ziele in der Logistik
Die Open Logistics Foundation ist eine neutrale, gemeinnützige Stiftung, die sich der Entwicklung offener Standards auf Basis von Open-Source-Code widmet. Diese Standards können von Unternehmen direkt genutzt, erweitert und im Rahmen der OLF-Lizenz auch kommerziell eingesetzt werden. Ziel der Stiftung ist es, die gesamte Branche durch echte Digitalisierung auf Daten- und Prozessebene zu transformieren. Zu den bereits erfolgreich angegangenen Herausforderungen zählen die Standardisierung von Track-&-Trace-Prozessen, der digitale Frachtbrief (eCMR) sowie der Emissionsdatenaustausch.
adesso wird Logistikunternehmen dabei unterstützen, die im Repository der Stiftung verfügbaren Open-Source-Lösungen in ihre bestehenden Systeme zu integrieren und weiterzuentwickeln. Andreas Nettsträter, CEO der Open Logistics Foundation, betont: „Mit adesso gewinnen wir einen Partner, der versteht, dass offene Standards nur dann wirken, wenn sie auch in der Breite ankommen.“ Die Stiftung lebt von einer wachsenden Community, die gemeinsam an Lösungen arbeitet, und von Partnern, die diese Lösungen in die Unternehmen tragen.
Kürzlich stellte die Stiftung die erste industriereife Open-Source-Lösung für den digitalen Frachtbrief vor. Bei der Implementierung in Unternehmen können IT-Dienstleister wie adesso eine entscheidende Rolle spielen. Die Stiftung entwickelt offene Standards und Lösungen, während adesso als Brücke zur Praxis fungiert und die Erfahrung mitbringt, diese in Unternehmen einzusetzen. Andreas Prenneis, Mitglied des Vorstands bei adesso, erklärt: „Open Source ist für uns kein Trend, sondern ein strategisches Prinzip. Wer offene Standards nutzt und mitgestaltet, behält die Kontrolle über seine eigene Technologie und schafft die Grundlage für Interoperabilität, Resilienz und Digitale Souveränität.“
adesso bringt zudem Erfahrung aus angrenzenden Branchen wie Automobil, Handel und Finanzdienstleistungen mit. In diesen Sektoren begleitet das Unternehmen seit Jahren komplexe Digitalisierungsprojekte und kennt die Anforderungen an interoperable, skalierbare IT-Systeme. Dieses Know-how wird nun in die Open-Source-Community der Stiftung eingebracht.




