
Logivest vermittelt Anmietung an Gabler Group in Lübeck
03.06.2026 um 07:26 Uhr
AsstrA startet intermodalen Transportservice nach Posen
03.06.2026 um 07:54 UhrDer Bau des neuen Logistikzentrums der Fiege-Gruppe in Hessisch Lichtenau verläuft planmäßig. Der Logistikdienstleister mit Sitz in Greven errichtet in der Nähe von Kassel ein Multi-User-Center mit einer Fläche von 52.000 Quadratmetern. Ankerkunde des neuen Standorts ist die Reifenmarke Dunlop. Am Dienstag wurde im Beisein von Bürgermeister Dirk Oetzel das Richtfest für das moderne Lager gefeiert.
Fertigstellung und Nutzung des neuen Zentrums
Das neue Logistikzentrum wird voraussichtlich im Herbst dieses Jahres fertiggestellt. Es umfasst fünf Hallenschiffe sowie Büro- und Sozialflächen. Die Realisierung des Projekts erfolgt durch Fiege Real Estate. Dunlop Tyre Europe GmbH plant, ihre Aktivitäten in Europa weiter auszubauen und wird am neuen Standort als Hauptkunde agieren. Bürgermeister Dirk Oetzel äußerte sich positiv über den Fortschritt des Bauvorhabens und betonte die Bedeutung der Ansiedlung für die Stadt. Er bezeichnete die Zusammenarbeit mit Fiege als ein positives Signal für die Attraktivität des Standorts.
Jens Fiege, Co-CEO der Fiege-Gruppe, hob die Notwendigkeit einer reibungslosen Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor. Er dankte der Stadt Hessisch Lichtenau sowie den Projektpartnern für ihre Unterstützung und betonte die langjährige Partnerschaft mit Dunlop. Stephan Stenger, Head of Supply Chain & Operations bei Dunlop, bestätigte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Fiege und verwies auf die erfolgreichen Projekte, die in der Vergangenheit gemeinsam realisiert wurden.
Nachhaltigkeitsaspekte des Logistikzentrums
Bei der Planung des neuen Logistikzentrums legt Fiege besonderen Wert auf Nachhaltigkeit. Das Gebäude soll die Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) anstreben. Zu den umweltfreundlichen Maßnahmen gehören E-Lkw-Ladesäulen, eine Mineralwolldämmung sowie eine energieeffiziente LED-Beleuchtung. Die Beheizung des Zentrums erfolgt durch Luft-Luft-Wärmepumpen, während der benötigte Strom größtenteils durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt wird, die eine Leistung von 3.000 Kilowattpeak bereitstellt. Darüber hinaus wird eine automatisierte Gebäudeleittechnik implementiert, um den Energieverbrauch zu optimieren. Ein standortbezogenes Biodiversitätskonzept wird ebenfalls Teil des Projekts sein.


