
Digitale Transformation mittels humanoiden Robotern und KI
14.04.2026 um 09:45 Uhr
Oberelbe-Häfen mit mehr Schwergutumschlag
14.04.2026 um 10:16 UhrCargoBeamer hat in dieser Woche eine neue Verbindung zwischen Stuttgart und Mailand eröffnet. Der Betreiber im kombinierten Verkehr für Sattelauflieger auf der Schiene erweitert damit sein Angebot zwischen Deutschland und Italien über die Schweizer Alpen. Diese Initiative folgt auf die im Januar gestartete Verbindung zwischen Lüttich und Domodossola.
Details zur neuen Verbindung
Die neue Verbindung wird zunächst mit vier wöchentlichen Umläufen betrieben, mit der Aussicht, diese Anzahl mittelfristig auf fünf Rundläufe pro Woche zu erhöhen. Die Züge verkehren zwischen dem DUSS-Terminal in Kornwestheim, in der Nähe von Stuttgart, und dem Terminal Malpensa Intermodale im Nordwesten der Metropolregion Mailand. Diese Strecke ersetzt die zuvor angebotene Linie zwischen Stuttgart-Kornwestheim und Domodossola. CargoBeamer kooperiert erneut mit SBB Cargo International, um die Traktion für diese Verbindung bereitzustellen.
Laut CargoBeamer werden bei jedem transportierten Sattelauflieger rund 88 % der CO2-Emissionen im Vergleich zum Straßentransport mit Diesel-Lkw eingespart. Dies stellt einen bedeutenden Umweltvorteil dar, der im Kontext der aktuellen Diskussionen über nachhaltige Transportlösungen relevant ist.
Erweiterung des transalpinen Netzwerks
Mit der neuen Linie zwischen Stuttgart und Mailand erweitert CargoBeamer sein transalpines Netzwerk. Diese Verbindung ermöglicht den Transport aller Arten von Sattelaufliegern, einschließlich handelsüblicher kranbarer Einheiten sowie nicht-kranbarer Auflieger wie Kühl- und Boxtrailer, Abfalltransporte sowie Container und Wechselbrücken.
Die Strecke Stuttgart – Mailand ist die zweite neue Relation, die CargoBeamer innerhalb kurzer Zeit als direkte Nachfolge für die eingestellte Rollende Landstraße zwischen Freiburg und Novara einführt. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Transport nicht-kranbarer Sattelauflieger über die Alpen weiterhin zu sichern und die Logistik zwischen Deutschland, den Benelux-Staaten und Italien zu optimieren.





