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27.03.2026 um 11:15 UhrNordrhein-Westfalen gilt als das führende Binnenschifffahrtsland in Deutschland, da dort die meisten Güter über Wasser transportiert werden. Die Region beherbergt Industrieanlagen entlang des Rheins sowie in den westdeutschen Kanalgebieten und verfügt über die umschlagstärksten Binnenhäfen des Landes, wie der Verband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) und der Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen (VSL NRW) gemeinsam mitteilen. Diese Form des Gütertransports stehe jedoch vor Herausforderungen, wenn die Infrastruktur nicht ausreichend modernisiert wird. Dies war das zentrale Thema des 8. Binnenschifffahrtsforums, das am vergangenen Mittwoch in Neuss stattfand und von den Verbänden BDB und VSL NRW organisiert wurde.
Handlungsbedarf für die Wasserstrasseninfrastruktur
Die Teilnehmer des Forums betonen die Notwendigkeit, die Wasserstrasseninfrastruktur zu ertüchtigen, um den Anforderungen der Binnenschifffahrt gerecht zu werden. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur wies darauf hin, dass die Binnenschifffahrt eine entscheidende Rolle für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen spielt. Sie transportiere grosse Mengen an Gütern auf kostengünstige, sichere und umweltfreundliche Weise und trägt somit zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Versorgungssicherheit bei.
Dennoch warnte Neubaur vor einem drohenden Substanzverlust bei den Bundeswasserstrassen, die nach wie vor unterfinanziert seien. „Darum setzt sich die Landesregierung engagiert beim Bund dafür ein, dass mehr Geld für die Wasserstrasse bereitgestellt wird und im Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität berücksichtigt wird“, erklärte sie.




