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15.05.2026 um 10:27 Uhr
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15.05.2026 um 10:48 UhrDie Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im ersten Quartal 2026 eine gemischte Geschäftsentwicklung verzeichnet, die durch extreme Witterungsbedingungen und geopolitische Spannungen beeinflusst wurde. Der Containerumschlag ging um 5,3% auf 1.462.000 TEU zurück, während der Umsatz des Konzerns um 3,5% auf 450,9 Mio. EUR anstieg. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) fiel um 6,3% auf 30,5 Mio. EUR.
Witterungseinflüsse und betriebliche Herausforderungen
Die Abfertigung an den Hamburger Containerterminals war aufgrund eines starken Wintereinbruchs zeitweise eingeschränkt. Dies führte zu Verzögerungen im Bahnbereich, wo Streckensperrungen und eingefrorene Weichen die Abläufe beeinträchtigten. Trotz dieser Herausforderungen konnte die HHLA ihren Umsatz steigern, was auf eine stabile Nachfrage und Preisanpassungen zurückzuführen ist.
Im Segment Hafenlogistik stieg der Umsatz um 3,6% auf 441,8 Mio. EUR, während das EBIT um 5,5% auf 27,2 Mio. EUR zurückging. Die EBIT-Marge sank auf 6,1%. Der Containerumschlag an den Hamburger Terminals fiel um 6,6% auf 1.374.000 TEU. Die Entwicklung war durch witterungsbedingte Einschränkungen und Verschiebungen in den Überseeverkehren geprägt.
Segment Intermodal und Immobilien
Im Segment Intermodal verringerte sich der Containertransport um 1,5% auf 489.000 TEU. Die Bahntransporte gingen um 1,1% zurück, was auf rückläufige Verkehre mit norddeutschen und adriatischen Seehäfen zurückzuführen ist. Die Umsatzerlöse in diesem Segment stiegen jedoch um 1,8% auf 205,6 Mio. EUR, unterstützt durch Preisanpassungen und einen höheren Bahnanteil.
Die HHLA-Immobilien in der Speicherstadt und auf dem Fischmarktareal in Hamburg zeigten eine stabile Entwicklung mit annähernder Vollvermietung. Die Umsatzerlöse blieben mit 11,6 Mio. EUR auf dem Vorjahresniveau, während das EBIT um 12,3% auf 3,2 Mio. EUR sank, was auf höhere Instandhaltungskosten zurückzuführen ist.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Die HHLA bestätigt, dass im ersten Quartal 2026 keine neuen wesentlichen Ereignisse aufgetreten sind, die eine Anpassung der Erwartungen an den Geschäftsverlauf für das gesamte Jahr erforderlich machen würden. Der Konzern bleibt optimistisch, die Herausforderungen des Marktes zu bewältigen und die Modernisierung sowie Automatisierung der Terminals voranzutreiben.



