
BLG LOGISTICS präsentiert solides Geschäftsjahr 2025
28.04.2026 um 12:31 UhrTGW Logistics investiert derzeit 100 Millionen Euro in den Bau einer neuen Produktionshalle sowie eines hochautomatisierten Lagersystems, die im Sommer 2026 in Betrieb genommen werden sollen. Im Rahmen dieser Expansion wird auch das bestehende Bürogebäude in Marchtrenk bis zur ersten Jahreshälfte 2028 um 50 Millionen Euro auf die doppelte Größe erweitert. Der Spatenstich für dieses Projekt fand am 28. April in Anwesenheit von Thomas Stelzer, dem Landeshauptmann von Oberösterreich, und Paul Mahr, dem Bürgermeister von Marchtrenk, statt.
Erweiterung des Hauptsitzes
Das neue fünfstöckige Bürogebäude am Hauptsitz in Marchtrenk wird durch einen sogenannten „Cube“ mit dem bestehenden Bau verbunden. Dieser Cube wird Besprechungszonen, Workshopräume und Flächen für die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams bieten. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, der die Zusammenarbeit, Kreativität und Innovation fördert, was für ein Technologieunternehmen im internationalen Projektgeschäft von zentraler Bedeutung ist. Die gesamte Bürofläche wird sich auf 14.000 m² erstrecken und Platz für mehr als 400 Mitarbeiter:innen bieten.
Henry Puhl, Chief Executive Officer von TGW Logistics, erläutert die Notwendigkeit dieser Erweiterung: „TGW Logistics ist in den vergangenen Jahren so dynamisch gewachsen, dass wir Satellitenflächen anmieten mussten. Das war weder für die Zusammenarbeit noch für die interdisziplinäre Vernetzung im Unternehmen optimal. Mit der Erweiterung unseres Headquarters können wir diese externen Flächen wieder konsolidieren.“ Puhl betont, dass dies eine wichtige Voraussetzung sei, um das Wachstumsziel von einer Umsatzverdopplung auf zwei Milliarden Euro bis 2030 zu erreichen. Der Rekord-Auftragseingang von 1,5 Milliarden Euro im letzten Geschäftsjahr verdeutliche das Potenzial der Intralogistikbranche.
Flexibles Arbeiten im neuen Büro
In den neuen Büros wird der Activity Based Working-Ansatz verfolgt, bei dem es keine festen Arbeitsplätze gibt. Mitarbeiter:innen können ihren Arbeitsplatz je nach Aufgabe oder Projekt aktiv auswählen, was eine flexible Zusammenarbeit ermöglicht. Diese Arbeitsweise wird durch moderne Kommunikations- und Kollaborationstools unterstützt.
TGW Logistics setzt bei der Planung, dem Bau und der Ausstattung auf regionale Partner, um die Wertschöpfung in Österreich zu fördern. Zudem wird die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz durch einen kostenlosen Shuttle-Service für Mitarbeiter:innen zum Bahnhof Marchtrenk sichergestellt.
Thomas Stelzer, Landeshauptmann von Oberösterreich, hebt die Bedeutung dieser Investition hervor: „Diese Investition ist ein starkes Signal für die Attraktivität Oberösterreichs als Arbeits-, Wirtschafts- und Innovationsstandort. Wir bieten Unternehmen ein Umfeld, in dem sie wachsen und sich weiterentwickeln können – mit qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, moderner Infrastruktur und einem klaren Fokus auf Innovation und Leistung.“
Langfristige Stabilität durch Stiftungsmodell
Sebastian Wolf, Chief Financial Officer von TGW Logistics, betont die langfristige Ausrichtung des Unternehmens: „Nachhaltige Investitionen in die langfristige Entwicklung sind integraler Teil unserer DNA. Möglich macht das unser einzigartiges Setup als Stiftungsunternehmen, das nicht nur Stabilität und Sicherheit, sondern auch langfristigen Gestaltungsspielraum bedeutet.“
Zwei Drittel des Gewinns bleiben im Unternehmen und werden in die 4.600 Mitarbeiter:innen, zukünftige Innovationen und die Infrastruktur investiert. Ein Drittel fließt an die Eigentümerin, die TGW Future Privatstiftung, die mit mindestens 30 Prozent davon gemeinnützige Projekte von TGW Future Wings unterstützt, die sich auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen konzentrieren.





