
Fiege eröffnet Ladepark für Elektro-Lkw in Oftringen
24.06.2026 um 09:11 UhrCHAMP & Riege verbessern Sendungsverfolgung
24.06.2026 um 11:07 UhrEine deutschlandweite Störung des digitalen Zugfunksystems GSM-R hat am Dienstagabend zu erheblichen Beeinträchtigungen im Güterverkehr geführt. Die Störung trat gegen 22 Uhr auf und sorgte für einen Stillstand von etwa zwei Stunden. Ab 0.30 Uhr konnten die ersten Züge wieder fahren. „Ursächlich für die gestrige Störung des digitalen Bahnfunks GSM-R war aus derzeitiger Sicht der planmäßige Tausch einer technischen Komponente“, teilt DB InfraGO-Chef Philipp Nagl in einer Mitteilung von DB mit.
Folgen für Logistik
Laut Neele Wesseln, Geschäftsführerin des Verbands privater Güterbahnen, sind die Auswirkungen der Störung besonders gravierend für Güterzüge, da diese überwiegend nachts verkehren. „Seit Mitternacht rollen zwar vereinzelt wieder Züge. Circa die Hälfte unserer Güterzüge steht aber verteilt im Land und an den Grenzen noch immer still“, erklärt Wesseln am frühen Morgen des auf die Störung folgenden Tages. Die gleichzeitige Warteschlange von Güter-, Nah- und Fernverkehrsfahrzeugen führe zu einem logistischen Engpass, der mit einem überfüllten Restaurant verglichen werden könne, in dem ein einzelner Kellner alle angesammelten Aufgaben übernehmen muss.
Der Verband betont, dass die Unternehmen in eng getakteten Umläufen arbeiten: Ein Güterzug transportiert Waren von einem Punkt zum anderen und nimmt dabei sofort neue Ladung mit. Wenn ein Zug aufgrund der Störung stehen bleibt, wird diese Kette unterbrochen.



