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23.06.2026 um 11:45 UhrDie Kellner & Kunz AG, ein international tätiges Handels- und Dienstleistungsunternehmen, setzt ihre Automatisierungsstrategie mit Unterstützung von Infios fort. Der Anbieter für Intelligent Supply Chain Execution wird in der Inbound-Logistik fortschrittliche Robotik integrieren. Diese Maßnahme ist der nächste Schritt in einer langjährigen Zusammenarbeit, die 2019 mit der Implementierung des Infios Warehouse Management (WM) und des Warehouse Control Systems (WCS) im Logistikzentrum in Wels begann. Diese Systeme bilden die digitale Grundlage für den schrittweisen Ausbau der Automatisierung.
Kellner & Kunz hat sich auf das C-Teile-Management für verschiedene Branchen spezialisiert, darunter Industrie, Handwerk und Automobilsektor. Die durch Infios WM und WCS integrierte Prozesskette vom Wareneingang bis zur automatisierten Bereitstellung in den Produktionsstätten der Kunden stellt ein wichtiges Merkmal im wettbewerbsintensiven Markt der Werkzeug- und C-Teile-Logistik dar. Aktuell verwaltet das Unternehmen etwa 120.000 Artikel aus einem breiten Sortiment, wobei täglich bis zu 5.000 Lieferungen vollautomatisch abgewickelt werden. Diese Zahlen verdeutlichen die Relevanz einer hochintegrierten und flexiblen Automatisierungsumgebung für eine effiziente Versorgung.
Im Rahmen einer umfassenden Investition von 45 Millionen Euro in den Standort Wels hat Kellner & Kunz die Infios-Software implementiert, um zentrale Bereiche der Automatisierung zu steuern und die betriebliche Leistung zu steigern. Die Logistikanlage umfasst ein Hochregallager mit 15.400 Palettenstellplätzen sowie 200.000 Behälterstellplätzen, ergänzt durch fahrerlose Transportfahrzeuge und moderne Fördertechnik. Seit der Inbetriebnahme liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Optimierung der Prozesse und der schrittweisen Integration neuer Technologien.
Integration neuer Technologien
Walter Bostelmann, CEO von Kellner & Kunz, betont die Vorteile der Infios-Plattform: „Die flexible und modulare Architektur der Infios-Plattform ermöglicht es uns, bei Bedarf neue Automatisierungstechnologien einzuführen und diese nahtlos in unsere bestehenden Logistikprozesse zu integrieren.“ In der jüngsten Optimierungsphase hat Infios innerhalb von vier Wochen die Softwareintegration eines Knickarmroboters mit Vakuumgreifer zur Depalettierung von Wareneingängen realisiert. Diese Lösung verbessert die Effizienz und Ergonomie im Vergleich zur manuellen Handhabung erheblich, da sie in der Lage ist, bis zu sechs Einheiten mit einem Gewicht von bis zu 25 kg gleichzeitig zu handhaben.
Die Implementierung des Roboters stellt den Beginn weiterer Integrationen im Rahmen eines kontinuierlichen Optimierungsprogramms dar, das darauf abzielt, Effizienz und Skalierbarkeit zu erhöhen. Zukünftige Automatisierungen sind bereits in Planung, darunter die Einrichtung einer zweiten Depalettierstation sowie die Integration von Robotik zur Unterstützung von Nachschubprozessen.
Dirk Teschner, Senior Vice President und Geschäftsführer Deutschland bei Infios, erläutert: „Durch die schrittweise Integration neuer Technologien in Infios WM ermöglichen wir unseren Kunden, den Automatisierungsgrad in einer Live-Umgebung kontinuierlich zu erhöhen und so nach dem Infios-Konzept der Intelligent Supply Chain Execution die Ausführung über die gesamte Fulfillment-Kette vom Wareneingang bis zur Endauslieferung zu orchestrieren.“



