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29.04.2026 um 16:42 UhrArnold Schwerlast GmbH aus Rimpar bei Würzburg hat sich der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer (AHK Ukraine) angeschlossen, um sich auf den Wiederaufbau der Ukraine vorzubereiten. Das Unternehmen, das auf Projektlogistik und Schwertransporte spezialisiert ist, sieht seine Expertise als entscheidend für die Bewältigung der Herausforderungen im grossdimensionierten Gütertransport, insbesondere in Kriegsgebieten.
Oliver Arnold (Mitte), einer der Geschäftsführer neben Heike Fuchs und Volker Lenzing, betont die Bedeutung einer flexiblen und sicheren Projektlogistik für den Wiederaufbau der Ukraine. Er erklärt, dass der Wiederaufbau eine der grössten wirtschaftlichen und infrastrukturellen Aufgaben Europas in den kommenden Jahren darstellt. Das Unternehmen möchte als Partner für Investoren, Energieversorger und öffentliche Auftraggeber fungieren, die Projekte in der Ukraine umsetzen wollen.
Erfahrung in Osteuropa
Arnold Schwerlast bringt langjährige Erfahrung in der Planung und Durchführung internationaler Projekttransporte in Osteuropa mit. Der Leistungsumfang umfasst Machbarkeitsanalysen, Genehmigungsmanagement, Routenplanung, Zollabwicklung und multimodale Transportkonzepte. Besonders gefragt werden in der Ukraine Lieferungen für Energieprojekte, Industrie- und Produktionsstandorte sowie für den Hochbau sein. Diese Projekte erfordern präzise Logistiklösungen, die das Unternehmen seit Jahren erfolgreich umsetzt.
„Wir stehen bereit, unsere Erfahrung, unser Netzwerk und unsere operative Stärke einzubringen, um internationale Projekte in der Ukraine effizient zu unterstützen“, sagt Oliver Arnold. Er hebt hervor, dass der Wiederaufbau nicht erst mit dem ersten Baukran beginne, sondern bereits mit funktionierenden Lieferketten. Unternehmen, die frühzeitig belastbare Logistikstrukturen aufbauen, könnten sich entscheidende Vorteile sichern.
Mitgliedschaft in der AHK Ukraine
Die Mitgliedschaft in der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer ermöglicht Arnold Schwerlast, ein fundiertes Verständnis für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Gepflogenheiten in der Ukraine zu entwickeln. Die AHK Ukraine, gegründet 2016 in Kiew, unterstützt Unternehmen beim internationalen Geschäft und zählt derzeit 62 Premium-Mitglieder, darunter namhafte Unternehmen wie BMW und Siemens.
Die Entscheidung, der AHK beizutreten, wurde während des 8. deutsch-ukrainischen Wirtschaftsforums in Berlin getroffen, wo hochrangige Regierungsvertreter beider Länder anwesend waren. Oliver Arnold berichtet, dass das Unternehmen von Volodymyr Kravets, Projektmanager der AHK, angesprochen wurde, um dessen Arbeit in den Bereichen Transport und Logistik zu unterstützen.
Arnold sieht in der Mitgliedschaft Vorteile wie Branding im deutsch-ukrainischen Wirtschaftsraum und direkten Zugang zu Entscheidungsträgern. Co-Geschäftsführer Volker Lenzing wird federführend für das Ukraine-Engagement des Unternehmens verantwortlich sein.
Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens hängt jedoch stark von der Situation in der Ukraine ab und davon, inwieweit das Land nach dem Krieg in der Lage sein wird, die Unterstützung aus Deutschland anzunehmen.



