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28.04.2026 um 10:54 UhrDie MOSOLF Gruppe hat am Standort Kippenheim eine Photovoltaik-Parkplatzüberdachung mit einer Leistung von 3,3 Megawattpeak (MWp) erfolgreich in Betrieb genommen. Diese Anlage ist Teil der umfassenden Energie- und Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens und stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer dezentralen Energieversorgung dar. Mit einer jährlichen Stromproduktion von bis zu 3,7 Gigawattstunden (GWh) wird die erzeugte Energie direkt in die betrieblichen Logistik- und Fahrzeugprozesse integriert, was einer elektrischen Fahrleistung von etwa 18 Millionen Kilometern eines durchschnittlichen E-Pkw entspricht.
Umfassendes Photovoltaikprojekt in Kippenheim
Die neu in Betrieb genommene Anlage ist Teil eines größeren Photovoltaikprojekts, das bis Ende 2026 schrittweise am Standort Kippenheim umgesetzt wird. Nach der Fertigstellung wird die Überdachung zu den größten ihrer Art in Europa zählen. Insgesamt umfasst das Projekt eine Fläche von rund 109.000 Quadratmetern, auf denen mehr als 54.000 Solarmodule installiert werden. Die geplante Gesamtleistung des Projekts beträgt nahezu 24 MWp.
Die erzeugte Strommenge wird einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung des Standorts Kippenheim leisten. Insbesondere in den sonnenreichen Monaten kann der Strombedarf tagsüber weitgehend gedeckt werden. Überschüssige Strommengen werden über den eigenen Strombilanzkreis der MOSOLF Gruppe an anderen deutschen Standorten bilanziell genutzt. Die jährliche Stromproduktion dieser neuen Anlage entspricht etwa einem Viertel des aktuellen Stromverbrauchs der MOSOLF Gruppe in Deutschland.
„Mit dem Projekt in Kippenheim schaffen wir eine Verbindung aus Energieerzeugung und industrieller Nutzung, die für unsere weitere Entwicklung zentral ist“, erklärt Dr. Gregor Tjaden, Leiter Erneuerbare Energien der MOSOLF Gruppe. „Photovoltaiklösungen wie diese leisten einen konkreten Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen und stärken gleichzeitig unsere Energieunabhängigkeit.“
Integration in Logistikprozesse
Die Inbetriebnahme der Anlage wird von Thomas Zimmermann, Managing Director Operations bei MOSOLF Logistics & Services, als wichtiger operativer Schritt hervorgehoben. „Entscheidend ist dabei nicht allein die Stromerzeugung, sondern die systematische Einbindung in unsere Logistikprozesse und Energieflüsse“, so Zimmermann. Die Kombination aus Eigenstromerzeugung, Nutzung vor Ort und intelligenter Verteilung innerhalb des Unternehmensnetzwerks zeigt, wie Energieeffizienz und betriebliche Anforderungen sinnvoll zusammengeführt werden können.
Die Photovoltaik-Parkplatzüberdachung ist ein wesentlicher Bestandteil des sogenannten MOSOLF EcoSystems. Dieser Ansatz zielt darauf ab, Energieerzeugung, Ladeinfrastruktur und logistische Prozesse an den Standorten der Gruppe eng miteinander zu verknüpfen. MOSOLF verfolgt damit einen systemischen Ansatz, der über Einzelmaßnahmen hinausgeht und auf eine langfristig stabile und resiliente Energieversorgung abzielt.
Mit der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage bekräftigt die MOSOLF Gruppe ihren Anspruch, die Transformation der Automobillogistik aktiv mitzugestalten und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähige Lösungen für eine zunehmend energieintensive Infrastruktur zu entwickeln.




