
Joint Venture verbessert Logistik in Mittelamerika
02.03.2026 um 11:24 UhrDie FS Logistix hat mit dem Bau des neuen intermodalen Terminals in Milano Smistamento einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der Logistik in Norditalien vollzogen. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 120 Mio. EUR soll der Terminal die Rolle Italiens in den europäischen Logistik-Korridoren stärken. Kürzlich wurde der Montageprozess der ersten drei elektrischen Portalkrane abgeschlossen, was als wichtiger Meilenstein für das Projekt gilt.
Erweiterung der intermodalen Kapazitäten
Der neue Terminal wird eine zentrale Rolle im intermodalen Verkehr zwischen Schiene und Strasse spielen. Er ist darauf ausgelegt, die Kapazität für den Güterverkehr entlang der Achse Italien–Schweiz–Nordeuropa erheblich zu erhöhen. Die elektrischen Portalkrane, die auf Schienen bewegt werden, sind entscheidend für die Be- und Entladung von Containern und sollen hohe Standards in Bezug auf Effizienz, Sicherheit und Umweltverträglichkeit gewährleisten.
Die Installation der Krane ist Teil eines Vertrages im Wert von etwa 31 Mio. EUR, der im August 2024 mit dem österreichischen Unternehmen Künz unterzeichnet wurde. Dieser Vertrag umfasst die Produktion, Montage und Inbetriebnahme von insgesamt sechs Kranen. Neben den Kränen laufen auch die Arbeiten an den notwendigen Infrastrukturen und technologischen Anlagen für den ersten Modul des Terminals.
Strategische Bedeutung für die Logistik
Stefano Antonio Donnarumma, Geschäftsführer der FS-Gruppe, betont die strategische Bedeutung des neuen Terminals: „Mit dem neuen intermodalen Terminal in Milano Smistamento stärken wir das Engagement der FS-Gruppe in den grossen logistischen Achsen Europas und beschleunigen den Übergang von der Strasse zur Schiene.“ Er hebt hervor, dass das Projekt nicht nur eine Infrastruktur schafft, sondern auch einen wichtigen Knotenpunkt in einem emissionsarmen Logistiknetzwerk darstellt.
Der Terminal wird auf einer Fläche von etwa 240.000 m² errichtet und mit modernster Technologie ausgestattet. Er wird über 15 Gleise verfügen, die jeweils mindestens 740 m lang sind, wobei zehn Gleise für Umschlagoperationen und fünf Gleise zur Unterstützung vorgesehen sind. Jedes der beiden Module wird mit drei elektrischen Portalkranen ausgestattet sein. Im Vollbetrieb wird der Terminal in der Lage sein, bis zu 44 Züge pro Tag zu verwalten und eine potenzielle Kapazität von etwa 395.000 UTI pro Jahr zu erreichen.
Bernhard Kunz, Präsident von TerAlp, hebt die Bedeutung der Partnerschaft zwischen Hupac und FS Logistix hervor. Er erklärt, dass die neue Plattform des Terminals eine wichtige Gelegenheit bieten wird, den italienischen Markt und seine Häfen effizienter mit den Hauptmärkten in Nordeuropa zu verbinden. Die daraus resultierende Kapazitätssteigerung wird zudem einen Anreiz für den Transfer von Gütern von der Strasse auf die Schiene schaffen.






