
Wylie verantwortet strategische Projekte
26.02.2026 um 09:47 UhrDie Befreiung des Löwen Erion aus illegaler Haltung in Albanien stellt ein Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit verschiedener Institutionen bei der Rettung eines Wildtieres dar, wie das Hauptzollamt Saarbrücken kürzlich mitgeteilt hat. Erion wurde von den albanischen Behörden beschlagnahmt, nachdem die schlechten Haltungsbedingungen auf einem privaten Anwesen bekannt wurden. Es wird vermutet, dass der Löwe Teil des illegalen Wildtierhandels war. Seine genaue Herkunft ist nicht geklärt.
Transport über mehrere Länder
Der Transport von Erion über mehr als 2.000 Kilometer durch sieben europäische Länder dauerte vier Tage. Während dieser Zeit wurde der Löwe gemäss dem Zollamt von spezialisierten Wildtierärzten und erfahrenen Tierschutz- sowie Transportteams begleitet, die für seine Versorgung und Sicherheit sorgten.
Das Zollamt Pirmasens war an der Einfuhr des Tieres beteiligt. Bei der Ankunft in der Wildtierstation überprüften Zöllnerinnen und Zöllner gemeinsam mit einem Veterinär die Identität des Löwen. Die sogenannte Nämlichkeitssicherung soll sicherstellen, dass das Tier tatsächlich eingetroffen ist. In diesem Fall wurde dies anhand eines implantierten Mikrochips und den Abgleich mit den entsprechenden Papieren überprüft.
Karin Schmidt, Pressesprecherin des Hauptzollamts Saarbrücken, betonte die Verantwortung des Zolls im grenzüberschreitenden Waren- und Tierverkehr: „Unsere Aufgabe ist es, die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu überwachen. Gerade bei sensiblen Transporten wie diesem ist eine sorgfältige Kontrolle unerlässlich.“





