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28.03.2026 um 17:34 UhrBei der BGL-Politikarena 2026 in Berlin haben Vertreterinnen und Vertreter des Straßengüterverkehrs ihre Anliegen direkt an Entscheidungsträger aus der Bundesregierung, dem Bundestag und der Autobahn GmbH des Bundes gerichtet. Die zentrale Botschaft der Unternehmerinnen und Unternehmer lautete, dass der Mittelstand unter erheblichem wirtschaftlichem Druck steht und dringend konkrete Entlastungen sowie verlässliche Rahmenbedingungen benötigt.
Im Fokus des Austauschs standen die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe, der Abbau von Bürokratie, der Fahrermangel sowie die Finanzierung der Straßeninfrastruktur im Kontext von Klimaschutzmaßnahmen. Die anhaltend hohen Dieselpreise, die doppelte Belastung durch CO₂-Kosten an der Tankstelle und in der Maut sowie steigende Gesamtkosten verschärfen die Herausforderungen für viele Unternehmen. Die Unternehmer wiesen darauf hin, dass sich die Wettbewerbsbedingungen im europäischen Markt dadurch weiter verschlechtern.
„Der Straßengüterverkehr steht unter massivem wirtschaftlichem Druck. Jetzt braucht der Mittelstand politische Entscheidungen, die im betrieblichen Alltag tatsächlich wirken“, erklärte Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des BGL.
Forderungen nach konkreten Maßnahmen
Im Rahmen eines Roundtables zur Infrastruktur betonte Dr. Michael Güntner von der Autobahn GmbH, dass die Instandsetzung der Straßeninfrastruktur eine zentrale Herausforderung darstellt. In der anschließenden Podiumsdiskussion äußerten die Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Erwartungen an die Politik. Sie forderten faire Wettbewerbsbedingungen, spürbare Entlastungen bei Kosten und Bürokratie sowie verlässliche Rahmenbedingungen für die Transformation des Sektors.
Der BGL bekräftigte seine Forderung nach schnelleren und praxistauglichen Maßnahmen, die den Unternehmen tatsächlich helfen und den Zugang zum Beruf erleichtern. Zudem erneuerte der Verband seine Position, dass die Einnahmen aus der Lkw-Maut konsequent in den Erhalt, die Sanierung und den Ausbau der bestehenden Straßen sowie in zusätzliche Lkw-Stellplätze und die Voraussetzungen für eine klimafreundliche Transformation des Straßengüterverkehrs reinvestiert werden sollten.
Die BGL-Politikarena 2026 hat somit deutlich gemacht, dass der mittelständische Straßengüterverkehr von der Politik nicht nur Ankündigungen, sondern konkrete Entscheidungen erwartet.





