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19.03.2026 um 12:21 UhrDie Österreichische Post AG hat heute den Spatenstich für den Ausbau ihres Logistikzentrums in Wals-Siezenheim gefeiert. Mit einer Investition von 55 Mio. EUR wird das bestehende Logistikzentrum erweitert und modernisiert, um die Sortierkapazität auf bis zu 24.000 Pakete pro Stunde zu steigern. Dies entspricht einer Verdreifachung der bisherigen Kapazitäten. Der Umbau erfolgt während des laufenden Betriebs und wird voraussichtlich Ende 2027 abgeschlossen sein.
Wirtschaftliche Bedeutung des Projekts
Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, betonte die Wichtigkeit dieser Investition für den Wirtschaftsstandort Österreich. Er erklärte, dass eine moderne und verlässliche Logistik für einen starken Standort unerlässlich sei. Karoline Edtstadler, Landeshauptfrau von Salzburg, ergänzte, dass das Projekt nicht nur Arbeitsplätze sichert, sondern auch die Infrastruktur modernisiert und die Mitarbeiter durch innovative Automatisierungslösungen unterstützt.
Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, bezeichnete den Ausbau als einen wichtigen Schritt im Rahmen des österreichweiten Investitionsprogramms. Er hob hervor, dass die Investition nicht nur den Standort Salzburg stärke, sondern auch das gesamte Logistiknetzwerk der Post verbessere. Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand für Paket & Logistik, erläuterte die technologischen Neuerungen, die mit dem Ausbau einhergehen. Dazu gehört der Einsatz eines Matrixsorters, der erstmals in Europa verwendet wird und eine hohe Flexibilität bei der Sortierung von Paketen ermöglicht.
Technologische Innovationen und Nachhaltigkeit
Das Logistikzentrum Salzburg, das seit über 25 Jahren in Betrieb ist, wird durch den Umbau an die gestiegenen Anforderungen angepasst. Ein Teil der Bestandsgebäude wird abgerissen, um Platz für ein neues Untergeschoss und Erdgeschoss zu schaffen. Die neuen Sortieranlagen werden durch ein hybrides Fördertechniksystem ergänzt, das speziell für unterschiedliche Paketgrößen ausgelegt ist.
Im Rahmen des Projekts legt die Österreichische Post auch grossen Wert auf Nachhaltigkeit. Es wird darauf geachtet, keine neuen Flächen zu versiegeln, sondern das bestehende Areal von rund 40.000 m² optimal zu nutzen. Zu den ökologischen Massnahmen zählen eine thermische Sanierung der Bestandsgebäude, der Bau einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 880 kW peak sowie die Begrünung von Dach und Fassade.
Mit diesen Massnahmen will die Österreichische Post nicht nur die Effizienz ihrer Logistik steigern, sondern auch einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen demonstrieren.






