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18.03.2026 um 13:57 UhrDer Railport Kędzierzyn-Koźle in der Woiwodschaft Opole, Polen, hat seine Bahnlogistik für Stahl und Metalle erweitert. Der Standort, der sich in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze und der Industriezentren in Schlesien befindet, ist Teil des Sławięcice HUB und bietet eine umfassende Infrastruktur für kombinierte Schienen- und Strassentransporte.
Infrastruktur und Anbindung
Die Infrastruktur des Railports umfasst ein Anschlussgleis von DB Cargo Spedkol mit einer Gesamtlänge von etwa 50 km sowie Zugang zu einer Lkw-Waage. Über das Gleis in Sławięcice ist der Railport in das internationale Streckennetz integriert, was die Voraussetzungen für eine durchgängige Prozesssteuerung bei Bahn- und Strassentransporten schafft.
Ein wesentlicher Bestandteil des Umschlags sind Stahlspulen, die aus verschiedenen europäischen Stahlwerken stammen. Diese Transporte erfolgen über den regelmässigen Zug „Schlesien“, der zwischen der polnisch-deutschen Grenze und dem Eisenbahnhafen Kędzierzyn-Koźle verkehrt. Nach der Ankunft werden die Coils entladen und in einer Lagerhalle eingelagert, wo derzeit etwa 2.500 t bereitstehen. Die Verladung auf Lkw und die Distribution an die Endabnehmer werden nach Eingang der Kundenbestellungen organisiert.
Zusätzliche Waren und Dienstleistungen
Neben Stahlspulen werden auch Kupferspulen per Strassentransport angeliefert und in der Halle zwischengelagert, bis ein Transportauftrag vorliegt. Flachbleche und Profile gehören ebenfalls zum Portfolio des Railports. Diese Produkte werden ebenfalls per Lkw angeliefert und anschließend an die Endkunden verteilt.
Der Railport ist über das Gleis in Sławięcice an das transeuropäische Verkehrsnetz TEN-T angebunden. Dieses Netzwerk definiert zentrale Korridore, die wichtige Industrie- und Wirtschaftsräume in Europa verbinden. Vom HUB aus bestehen regelmässige Verbindungen nach Schlesien sowie nach Süd- und Westeuropa mit Güterzügen von DB Cargo, was den Standort in grenzüberschreitende Transportketten integriert.
Zusätzlich bietet der Railport einen mobilen Wagenservice zur Fahrzeugwartung an, um betriebliche Abläufe im Schienengüterverkehr zu unterstützen und Standzeiten zu reduzieren. Das Thema nachhaltiger Schienentransport spielt ebenfalls eine Rolle, wobei das Green Railway Zertifikat den Einsatz umweltfreundlicher Bahnlogistik dokumentiert.
Operative Rolle im Güterverkehr
Durch seine Lage zwischen der Grenze und dem schlesischen Industrieraum übernimmt der Railport Kędzierzyn-Koźle eine wichtige Schnittstellenfunktion im deutsch-polnischen Güterverkehr. Regelverkehre aus dem Grenzbereich werden mit Lagerhaltung und regionaler Distribution kombiniert. Die Verbindung aus Regelzugkonzept, Hallenkapazität, umfangreicher Gleisinfrastruktur und TEN-T-Anbindung schafft stabile Rahmenbedingungen für den kontinuierlichen Transport von Stahl und Metallen im grenzüberschreitenden Verkehr.






