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16.03.2026 um 10:28 UhrMirk Gladiator, Prokurist bei DAKOSY, wird am 1. April 2026 nach fast 40 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand gehen. Seit 1987 hat er verschiedene Abteilungen geleitet, zuletzt die Abteilung Port Communication Services (PCS). Zu seinen bedeutenden Leistungen zählt die Gründung des Joint Ventures allivate in Frankfurt, wo er als Geschäftsführer tätig war.
Langjährige Erfahrung in der IT-Entwicklung
Gladiators beruflicher Werdegang bei DAKOSY begann 1985 als Werkstudent. Nach seinem Studium zum Wirtschaftsingenieur übernahm er 1989 die Leitung diverser IT-Projekte im Hamburger Hafen. Unter seiner Verantwortung wurde das Gefahrgut-Informationssystem GEGIS entwickelt, das DAKOSY bis heute im Auftrag der Stadt Hamburg betreibt. Nach einem kurzen Intermezzo bei DB-Systems, dem IT-Dienstleister der Deutschen Bahn, kehrte er 2004 zu DAKOSY zurück und übernahm die Leitung der Abteilung PCS.
In dieser Funktion war Gladiator maßgeblich an der Entwicklung und Implementierung von Import- und Export-Management-Plattformen für den Hamburger Hafen beteiligt. Ab 2010 initiierte er gemeinsam mit der Community am Flughafen Frankfurt den Aufbau eines Air Cargo Community Systems, das unter dem Namen FAIR@Link bekannt ist und heute eine zentrale Rolle in der Luftfrachtabfertigung an den Flughäfen Frankfurt und Hamburg spielt.
Nachfolgeregelung und Ausblick
Um die Zukunft von FAIR@Link zu sichern, gründeten DAKOSY und Fraport 2024 das Joint Venture allivate, in dem Gladiator als einer der Geschäftsführer tätig war. Zum 1. Januar 2026 übergab er diese Position an Matthias Hupka und auch die Leitung der Abteilung PCS an seinen Stellvertreter Malte Kantak. Zudem wurde zum Jahreswechsel die neue Abteilung ACS (Aircargo Communication Services) eingerichtet, die von Ronny Anten geleitet wird.
Gladiator äußerte sich zufrieden über die Nachfolgeregelung und betonte, dass die Herausforderungen in der Branche weiterhin zunehmen werden. „Die Prozesstiefe und die Anzahl der Teilprozesse, die wir in unsere Systeme integrieren, nimmt kontinuierlich zu. Gleichzeitig wächst die geografische Reichweite unserer Plattformen durch die zunehmende Einbindung der Beteiligten der Lieferkette über die Häfen oder Flughäfen hinaus“, so Gladiator.






