
Spatenstich in Duisburg
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10.03.2026 um 09:00 UhrDie Lehrwerkstätten der IHK Akademie Schwaben haben ihre klassisch-gewerblich-technische Ausbildung in einem neuen Kompetenzzentrum Metall in Neu-Ulm zusammengeführt. Der Umzug der beiden bisherigen Standorte wurde von dem Dienstleister HARDER logistics durchgeführt. Eine besondere Herausforderung stellte der enge Zeitrahmen von nur zehn Tagen dar, während der der laufende Schulungsbetrieb aufrechterhalten werden musste.
Für den Umzug war es erforderlich, das gesamte Inventar der Lehrwerkstätten zu transportieren. Dies umfasste über 30 Maschinen, die jeweils zwischen einer und fünf Tonnen wogen, sowie Materialschränke, Rohmaterial und Büroequipment. Wolfgang Gollmann, Leiter der Akademie Campus Neu-Ulm, betont die Wichtigkeit eines reibungslosen Ablaufs: „Neben dem sicheren und fachmännischen Handling der hochwertigen Maschinen war es zentral, die laufenden Aus- und Qualifizierungsmaßnahmen so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Wir betreuen aktuell knapp 50 Teilnehmer:innen.“
Umzug in zwei Etappen
Die Verlagerung der Lehrwerkstätten erfolgte in zwei Etappen. Der erste Außenstandort in der Baumgartenstraße wurde bereits im Dezember des vergangenen Jahres in das neue Kompetenzzentrum in der Finninger Straße überführt. In den letzten zehn Tagen folgte der Umzug des zweiten Standorts in der Heinz-Rühmann-Straße, dessen Verlagerung besonders zeitkritisch und logistisch anspruchsvoll war.
Zusätzliche Herausforderungen ergaben sich aus den baulichen Gegebenheiten. Die Lehrwerkstätten befanden sich in einem dreigeschossigen Gebäude, wobei etwa 40 Prozent der Einrichtung im Untergeschoss untergebracht waren. Andreas Hermann, Projektleiter bei HARDER logistics, erläutert die Vorgehensweise: „Diesen Bereich haben wir mit einem speziellen Ladekran aus dem Lichthof direkt auf das Spezialfahrzeug verladen. So konnten wir vermeiden, Maschinen zu demontieren oder mehrfach umzuladen. Ein detaillierter Ablaufplan sowie die enge Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der IHK haben maßgeblich dazu beigetragen, dass wir das Projekt innerhalb des engen Zeitplans erfolgreich gestalten konnten.“ Für die Umsetzung waren fünf Mitarbeitende und spezielles Equipment im Einsatz.
Seit dem 9. März steht die Lehrwerkstatt im neuen Kompetenzzentrum Metall in der Finninger Straße 46 wieder für IHK-Schüler:innen zur Verfügung. Gollmann zieht ein positives Fazit: „Mit der Bündelung unserer dezentralen und historisch gewachsenen Struktur ist es uns gelungen, uns zukunftssicher und stringent aufzustellen. Das neue Konzept überzeugt mit modernen Räumlichkeiten, kurzen Wegen und schafft optimale Bedingungen für Lehrkörper und Teilnehmende.“





