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25.02.2026 um 08:49 Uhr
Dachser und Fraunhofer IML ausgezeichnet
25.02.2026 um 12:13 UhrDie Goldschmaus Gruppe hat ihre Qualitätskontrolle für palettierte Produkte an den Standorten Garrel und Oldenburg durch die Implementierung der Machine Vision-Lösung ZetesMedea ImageID optimiert. Diese Technologie ermöglicht es, die Barcodes von bis zu 128 Kartons innerhalb weniger Sekunden zu erfassen und auf Artikel- sowie Chargenreinheit zu überprüfen. Mit dieser Massnahme verfolgt das Unternehmen das Ziel, die Effizienz zu steigern und ein Null-Fehler-Ziel zu erreichen.
Effiziente Prozesse durch Automatisierung
In Garrel werden monatlich bis zu 8.400 Paletten mit tiefgekühlter Ware bearbeitet. Goldschmaus hat sich für strukturierte und manipulationssichere Abläufe entschieden, um die Qualität der Paletten zu gewährleisten. Der Prozess umfasst das Scannen der Barcodes aller Kartons und den Abgleich mit den im ERP-System hinterlegten Daten. Zudem wird das Gewicht der Palette ermittelt und mit dem berechneten Gewicht verglichen. ZetesMedea ImageID hat diesen zuvor manuellen Prozess automatisiert, was zu einer signifikanten Effizienzsteigerung führt.
Dennis Burke, Geschäftsführer von Goldschmaus, hebt hervor: „Zetes hat sofort verstanden, worauf es uns ankommt, und hat uns eine passende Lösung präsentiert.“ Er fügt hinzu, dass durch die neue Technologie die Sicherheit und Qualität der Kontrollprozesse maximiert wurden. Der Vorgang erfordert nun nur noch eine Arbeitskraft statt zwei bis drei, was eine effizientere Nutzung der Personalkapazitäten ermöglicht. Die Investition wird sich voraussichtlich in weniger als zwei Jahren amortisieren.
Automatisierte Gewichtsermittlung und Summenlabel
Während des Scanvorgangs ermittelt ZetesMedea ImageID das Gewicht der Palette und überträgt alle relevanten Informationen an das ERP-System. Innerhalb kurzer Zeit wird das Ergebnis auf einem Monitor angezeigt. Bei korrekten Daten signalisiert eine Ampel mit grünem Licht, und ein automatisches Summenlabel wird generiert. Dieses Label wird auf der Palette angebracht, sodass der Einlagerungsprozess fortgesetzt werden kann. Sollte die Ampel nicht auf grün springen, kann dies häufig an einem unregelmäßigen Packmuster liegen. In solchen Fällen muss die Palette um 90 Grad gedreht werden, um alle Seiten zu scannen. ZetesMedea identifiziert zudem beschädigte oder verdeckte Etiketten, die dann manuell erfasst werden können.
Insgesamt hat Goldschmaus an den Standorten Garrel und Oldenburg drei Installationen von ZetesMedea ImageID in Betrieb genommen. Neben Kartonware werden auch lebensmittelechte Euro-Norm-Behälter aus HDPE gescannt. Diese Behälter verfügen über einen separaten Code, der ebenfalls von der Lösung erfasst und mit dem Produkt-Code verknüpft wird.
Tim Buddemeyer, Gesamtbetriebsleiter von Goldschmaus, fasst die Ergebnisse zusammen: „Durch ZetesMedea haben wir einen nicht manipulierbaren Prozess und unser Null-Fehler-Ziel erreicht. Wir sind über das Gesamtergebnis sehr erfreut.“





