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24.02.2026 um 08:48 UhrIn einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld in Deutschland und Europa zieht HARDER logistics für das Jahr 2025 eine positive Bilanz. Das Unternehmen meldet ein Umsatzplus von rund zehn Prozent und hat seine Marktposition als Full-Service-Dienstleister für Verlagerungen, Industriemontagen und Objektumzüge weiter gefestigt. Geschäftsführer Marcello Danieli betont, dass trotz der angespannten Auftragslage und längerer Vergabeprozesse der Fokus auf einer nachhaltigen strategischen Platzierung liegt.
Investitionen zur Stärkung der Ressourcen
HARDER logistics plant ein Investitionsvolumen von 18 Millionen Euro, um die eigenen Ressourcen an einem zentralen Standort zu stärken. Ein wichtiger Schritt war die Inbetriebnahme des neuen Headquarters in Neu-Ulm, das Ende 2025 abgeschlossen sein soll. Bereits 2022 wurde eine vollautomatisierte Containerlagerhalle errichtet, die eine sichere Einlagerung hochwertiger Produkte ermöglicht. Zudem wird der Fuhrpark kontinuierlich erweitert, um die Abhängigkeit von Drittanbietern zu reduzieren und Projekte in Eigenregie umzusetzen.
Im Bereich Betriebsverlagerungen verzeichnet das Unternehmen eine stabile Verteilung von etwa 70 Prozent internationalen und 30 Prozent nationalen Projekten. Besonders der Abzug von Fertigungsanlagen ins Ausland hat zu einem hohen Auftragsvolumen beigetragen. Die Automobilzulieferindustrie zeigt sich als starker Akteur in diesem Segment, während die wichtigsten Zielländer für Verlagerungen Indien, Mexiko, Rumänien und Bulgarien sind.
Internationalisierungsstrategie und neue Geschäftsfelder
HARDER logistics verfolgt eine Internationalisierungsstrategie, die es dem Unternehmen ermöglicht, Verlagerungsprojekte umzusetzen, bei denen Deutschland weder Abgangs- noch Empfangsort ist. Danieli hebt hervor, dass das starke Partnernetzwerk GIRNetwork dazu beiträgt, an großen internationalen Projekten teilzunehmen und hohe Qualitätsstandards zu gewährleisten. Auch der Bereich „Rückbau von Immobilien“ hat sich positiv entwickelt und trägt zur Auftragsgenerierung bei.
Die internationale De- und Remontage von Neumaschinen zeigt ebenfalls eine positive Entwicklung. Danieli beschreibt dieses Segment als wachstumsstark, da es ein hohes Maß an Spezialwissen erfordert. Im Bereich Lagerung konnte HARDER logistics seine Marktposition ausbauen. Die neu geschaffenen Logistikflächen im Headquarters sind bereits zu 75 Prozent ausgelastet, und die vollautomatisierte Containerlagerhalle wird stark nachgefragt.
Zusätzlich wurden die Kapazitäten im Aktenmanagement erweitert. In neu geschaffenen, gesicherten Bereichen wurde die Regalanlage um ein Drittel vergrößert, was die Aufnahme von 14 laufenden Kilometern Akten ermöglicht.
Ausblick auf 2026
Die Auftragsbücher für 2026 sind gut gefüllt, und Danieli zeigt sich optimistisch, dass der Auftrags-Forecast bis Anfang 2027 reicht. Besonders Anfragen für Krankenhaus- und Klinikverlagerungen nehmen zu. Danieli ist überzeugt, dass diese Branche aufgrund der Spezialisierung von HARDER logistics in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen wird. „Wir sehen einen steigenden Bedarf und bereiten uns gezielt darauf vor“, so Danieli.






